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Bioenergie bietet wertvolle Lektionen für die Anwendung von FuE

Eine Studie der Verbreitung und des Transfers von FuE-Ergebnissen im Bereich Bioenergie in einer spanischen Region enthüllte wertvolle Schlußfolgerungen für europäische Entscheidungsträger in der Verwaltung technologischer Veränderungen.

Nach Angaben des Direktors des Institu...
Eine Studie der Verbreitung und des Transfers von FuE-Ergebnissen im Bereich Bioenergie in einer spanischen Region enthüllte wertvolle Schlußfolgerungen für europäische Entscheidungsträger in der Verwaltung technologischer Veränderungen.

Nach Angaben des Direktors des Instituts für technologische Zukunftsforschung (IPTS) J.-M. Cadou sind der verwendete Ansatz und die gewonnenen Ergebnisse auf andere europäische Regionen anwendbar und stimmen mit neuen EU- und einzelstaatlichen Politiken und Programmen überein.

Die Studie ergab, daß es eine Anzahl von Hindernissen - kulturelle, politische, technologische, organisatorische und kommerzielle - für die rasche Umsetzung von Bioenergiesystemen in der spanischen Region Castilla y León (CyL) gibt. Insbesondere seien FuE-Bemühungen oft zerstreut und bei der Übertragung gültiger FuE-Ergebnisse vom Labor auf die kommerzielle Anwendung gäbe es Schwierigkeiten.

Zum Erzielen einer größeren Durchdringung des Energiemarkts empfahl die Studie die Einrichtung eines regionalen Biomasse-Technologieunterstützungszentrum (BioCentre) in Soria. Das BioCentre wäre für Kommunikation, Verbreitung, technologische Unterstützung und Nutzung der Forschungsergebnisse zuständig. Es würde viele Vorteile bieten, darunter die Schaffung neuer Arbeitsplätze und Wirtschaftswachstum, bessere Nutzung natürlicher Ressourcen, größere regionale energiebezogene Unabhängigkeit und eine sauberere Umwelt.

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