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Bekämpfung von nach der Ernte auftretenden Krankheiten wird aktualisiert

Die Europäische Kommission hat den Stand der Technik über nichtkonventionelle Verfahren für die Bekämpfung von nach der Ernte auftretenden Krankheiten und mikrobiologisch bedingten Verlusten in einem Bericht über ein gemeinsames Seminar auf den neuesten Stand gebracht.

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Die Europäische Kommission hat den Stand der Technik über nichtkonventionelle Verfahren für die Bekämpfung von nach der Ernte auftretenden Krankheiten und mikrobiologisch bedingten Verlusten in einem Bericht über ein gemeinsames Seminar auf den neuesten Stand gebracht.

Schwerpunkt dieses Seminars, das vom 9. bis 11. Oktober 1997 in Bologna, Italien, durchgeführt wurde, bildeten Arbeiten bezüglich der EG-Kooperation an Wissenschafts-und Technologieprogrammen, COST-Aktionen 914 und 915.

COST-Kooperation erfolgt in Form konzertierter Aktionen, die die Koordinierung nationaler Forschung beinhalten. Sie wird von der Europäischen Generaldirektion für Wissenschaft unterstützt, vor allem GD XII/B1. COST-Aktion 914 stellt auf die Validierung von Verhersagemodellen des mikrobiologischen Wachstums in Lebensmitteln (1994 - 1999) ab und COST-Aktion 915 auf verbraucherorientierte Qualitätsverbesserung von Obst- und Gemüseerzeugnissen (1995 - 2000).

Die Tagung, über die in dieser Veröffentlichung berichtet wird, hatte zum Ziel, erstmals Mikrobiologen und Experten in den Bereichen Pathologie, Schutzverpackung und Lagerung nach der Aberntung, die mit Frischobst- und Frischgemüseerzeugnissen arbeiteten, zusammenzuführen. Es wurden sowohl der Stand der Technik als auch die Ergebnisse der Grundlagen- und der angewandten Forschung betreffend die Bekämpfung von Krankheiten nach der Ernte mit Hilfe von Bioziden und physikalischen und biologischen Methoden besprochen sowie die mikrobiologischen Aspekte von Frischobst und -gemüse.

Die Veröffentlichung bietet einen umfangreichen Überblick über den Ablauf des gemeinsamen Seminars, an dem über 140 europäische Experten auf diesem Gebiet teilnahmen. Professor Paolo Bertolini, Vorsitzender des Organisationsausschusses für das Seminar, lobte den Bericht, da er den Stand der Technik in diesem Bereich, den Forschungstrend und die künftigen Zielsetzungen deutlich aufzeige.

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