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Richtlinie macht Sammlung und Behandlung von Abwässern obligatorisch

Nach einem gerade von der Europäischen Kommission (EK) veröffentlichten Bericht soll eine Abwasserrichtlinie die Umwelt gegen die schädlichen Einflüsse von städtischem Abwasser, in diesem angesammelten Stoffen und biologisch abbaufähigem Industrieabwasser des Agri-Food-Sektors...
Nach einem gerade von der Europäischen Kommission (EK) veröffentlichten Bericht soll eine Abwasserrichtlinie die Umwelt gegen die schädlichen Einflüsse von städtischem Abwasser, in diesem angesammelten Stoffen und biologisch abbaufähigem Industrieabwasser des Agri-Food-Sektors schützen. Hierzu müssen die Mitgliedstaaten gewährleisten, daß solche Abwässer gesammelt und behandelt werden.

Die Kommission hält die EK-Richtlinie über die Behandlung von städtischem Abwasser für einen Eckstein der gemeinschaftlichen Rechtsbestimmungen für Wasser. Die Richtlinie realisiert die Verordnung des Rats 91/271/EWG vom 21. Mai 1991 betreffend die Behandlung von städtischem Abwasser, geändert durch die Richtlinie der Kommission 98/15/EK vom 27. Februar 1998.

Der Bericht faßt die von den Mitgliedstaaten ergriffenen Maßnahmen zusammen und enthält eine Einschätzung der vorliegenden Informationen hinsichtlich der Artikel 17 und 13 der Richtlinie.

Der Bericht stellt auch einen Vergleich der Vorschriften der Mitgliedstaaten über die Abgabe von bioabbaufähigem Industrieabwasser an und enthält Angaben über die Einführung von Rechtsvorschriften, Durchführungsbestimmungen und Verwaltungsvorschriften nach der Richtlinie.

Nur Belgien und Italien haben angegeben, daß sie nicht in der Lage sein werden, die in der Richtlinie vorgegebenen Fristen einzuhalten, heißt es in dem Bericht.

Fachgebiete

Abfallwirtschaft
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