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Erster großer Schritt der Kommission auf dem Weg zum Binnenmarkt für Elektrizität

Im Februar 1999 läuft für Mitgliedstaaten die Frist zur Erfüllung der Richtlinie 96/92/EC der Europäischen Kommission über den Binnenmarkt für Elektrizität ab. Mit Ausnahme von Belgien, Irland und Griechenland müssen sie jetzt mindestens 26,48 % ihrer "natürlichen" Märkte dem ...
Im Februar 1999 läuft für Mitgliedstaaten die Frist zur Erfüllung der Richtlinie 96/92/EC der Europäischen Kommission über den Binnenmarkt für Elektrizität ab. Mit Ausnahme von Belgien, Irland und Griechenland müssen sie jetzt mindestens 26,48 % ihrer "natürlichen" Märkte dem freien Wettbewerb öffnen.

Die Mitgliedstaaten hatten seit Inkrafttreten der Richtlinie zwei Jahre Zeit zum Anpassen ihrer jeweiligen nationalen Politik entsprechend den Bedingungen der Richtlinie.

Die Richtlinie soll die Elektrizitätspreise in Europa reduzieren und wird von der Europäischen Kommission als erster großer Schritt zur Schaffung eines Elektrizitätsmarkts mit freiem Wettbewerb in Europa betrachtet.

Die Richtlinie legt gemeinschaftliche Regeln für die Erzeugung, Übertragung und Verteilung von Energie fest. Sie wurde am 19. Dezember 1996 vom Ministerrat verabschiedet und trat am 19. Februar 1997 in Kraft. Während die meisten Mitgliedstaaten der neuen Richtlinie jetzt entsprechen müssen, haben Belgien und Irland noch ein weiteres Jahr und Griechenland noch zwei weitere Jahre Zeit, um die Richtlinie in ihre nationale Gesetzgebung aufzunehmen.

Ein Leitfaden zur Elektrizitätsrichtlinie einschließlich Zugriff auf den Harmonisierungsbericht und häufig gestellte Fragen ist zur Zeit auf der Webseite der Generaldirektion XVII der Europäischen Kommission zu finden:

URL: http://europa.eu.int/en/comm/dg17/elechome.htm

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