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Kommission sucht Studie über im Land verteilten Abfall

Die Europäische Kommission, GD XI, für Umwelt, nukleare Sicherheit und Katastrophenschutz, sucht Bewerber, die an der Erstellung einer Studie über im Land verteilten Abfall interessiert sind. Die Ausschreibung wurde am 25. Februar 1999 im Amtsblatt veröffentlicht.

Im Rahmen der Abfallentsorgungspolitik der Europäischen Gemeinschaft vergibt die Kommission eine Studie über die 15 Mitgliedstaaten zu folgenden Aufgaben:

- quantitative und, sofern dies nicht möglich ist, qualitative Schätzung der Abfallmengen, die gegenwärtig im Land entweder im Rahmen einer Aufbereitungs- oder einer Entsorgungsmaßnahme verteilt sind;
- Sammlung relevanter Informationen in der Form von Studien, Artikeln und Statistiken zu möglichen Umweltbeeinträchtigungen aufgrund der Verbreitung dieser Abfälle. Das Augenmerk ist auf Schwermetalle, organische Verbindungen und Krankheitserreger zu richten;
- Studie über anzuwendende nationale Gesetzgebung und Verordnungen, und Bewertung, ob diese ordnungsgemäß durchgesetzt werden und den Anforderungen nach Artikel 4 der Richtlinie 75/442/EWG in der geänderten Version hinreichend entsprochen wird;
- Vorschlag für Aktionen, die auf Gemeinschaftsebene durchzuführen sind, um den Umweltschutz auf hohem Niveau zu gewährleisten.

In dieser Studie sind insbesondere folgende Abfallarten zu berücksichtigen: Holzabfall; Rinden oder andere Pflanzenteile; Abfälle aus der Nahrungsmittel-und Getränkeherstellung; Blut und Darminhalte aus Schlachthöfen; Dung; Abfallkalk; Kalkschlamm aus der Zementherstellung oder Gasbehandlung; Gipsabfall; Papierabfallschlamm; Zellstoff aus Abfallpapier und entschwärztem Papier; Baggergut; Textilabfälle; Abfälle aus der Lederindustrie; Gerbereiabfall.

Klärschlamm und Kompost bleiben in der Studie unberücksichtigt.

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