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Experten geben Impfstoffentwicklung Vorrang

Das erste Jahreshaushalt der Leitaktion "Beherrschung von Infektionskrankheiten" sollte nach Ansicht der Experten-Beratungsgruppe (EBG), die den Inhalt und die Richtung dieser Leitaktion im Rahmen des spezifischen Programms "Lebensqualität und Management lebender Ressourcen" d...
Das erste Jahreshaushalt der Leitaktion "Beherrschung von Infektionskrankheiten" sollte nach Ansicht der Experten-Beratungsgruppe (EBG), die den Inhalt und die Richtung dieser Leitaktion im Rahmen des spezifischen Programms "Lebensqualität und Management lebender Ressourcen" des Fünften Rahmenprogramms (RP5) für Forschung, technologische Entwicklung und Demonstration (FTE) bewertet, für die Impfstoffentwicklung aufgewendet werden.

Die Gruppe berichtet, daß der problemlösende Ansatz der Leitaktion durch ein integriertes Vorgehen in bezug auf die Gesundheit von Mensch und Tier und durch eine starke Betonung der Bekämpfung ansteckender Krankheiten durch Impfung und Übertragungsvermeidung illustriert wird.

Die EBG glaubt, daß vor allem die Impfstofforschung sowie therapeutische Strategien von den Projektgruppierungen profitieren werden, die bei der Umsetzung der Leitaktion geschaffen werden. Diese Gruppierungen werden verschiedene Aspekte und Dimensionen eines allgemeinen Problems behandeln, das für sie formuliert wird.

Laut EBG bestimmt die Leitaktion eine geeignete Reihe von Zielen, die mittels Bekämpfung durch konzentrierte Impfstoffentwicklung und -behandlung, Diagnose und Bekämpfung durch Nicht-Impfstoff-Maßnahmen sowie Forschung über Aspekte der öffentlichen Gesundheit erreicht werden sollen.

Die Gruppe fand außerdem, daß die Leitaktion spezifische Themen bestimmt, wo dringende Maßnahmen erforderlich sind, die als Grundlage von späteren Aufrufen dienen können.

Sie akzeptiert, daß der Haushalt des ersten Jahres für die Impfstoffentwickelt verwendet werden sollte, und der des zweiten Jahres für die restlichen Bereiche der Leitaktion, um das potentielle Problem einer Überzeichnung zu kontrollieren. Dies würde außerdem ermöglichen, daß wichtige Bemühungen in den entsprechenden Bereichen zu einem frühen Zeitpunkt konzentriert und in Gang gebracht werden könnten, sagt die EBG. Sie meint, daß in nachfolgenden Jahren alle Bereiche gleichzeitig offen bleiben sollten, um die Bildung von Projekten über mehrere Bereiche hinweg und die Integration verschiedener Sektoren zu erleichtern, die im Anschluß an die Lancierung der Hauptgruppen gegen Ende des Jahres von größerer Bedeutung sein werden.

Die EBG sieht eine enge Interaktion mit der Leitaktion die "Zellfabrik" vorher, die ebenfalls zum Programm für 'Lebensqualität' gehört.

Außerdem umreißt die EBG die Bereiche, die sie für die Aufforderung zur Einreichung von Vorschlägen des Jahres 1999 empfiehlt.

Der vollständige Bericht ist im Web verfügbar unter:

URL: http://europa.eu.int/comm/dg12/fp5/eag.html

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