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Schottische Whiskybrennerei sucht junges europäisches Talent

Die Whisky-Brennerei William Grant & Son hat sich verpflichtet, einen Betrag von £300.000 (500.000 Euro) zum Preis für Erfindungsreichtum & Entdeckungen an junge Europäer (Young European Prize for Invention & Discovery) beizusteuern, der über den Nobel Exhibition Trust verlieh...
Die Whisky-Brennerei William Grant & Son hat sich verpflichtet, einen Betrag von £300.000 (500.000 Euro) zum Preis für Erfindungsreichtum & Entdeckungen an junge Europäer (Young European Prize for Invention & Discovery) beizusteuern, der über den Nobel Exhibition Trust verliehen werden soll - die Organisation, die hinter der Big Mellenium Ausstellung in Irvine, Schottland steht. Die Universität Paisley in Schottland wird das Projekt organisieren und verwalten.

Der mit £30.000 (50.000 Euro) dotierte Preis soll alle zwei Jahre der Person bzw. dem Team zuerkannt werden, die/das nach Meinung der Preisrichter in den vergangenen beiden Jahren durch Erfindungsreichtum bzw. Entdeckungen den größten Beitrag zur Förderung der Menschheit geleistet hat. Die Preisträger müssen zwischen 18 und 35 Jahre alt sein.

Das Projekt soll im Frühjahr 2000 lanciert werden. Es ist damit zu rechnen, daß es bei einer Vielzahl europäischer Fachschulen und Universitäten auf reges Interesse stoßen wird.

Sir Robert Easton, Kanzler der Universität Paisley, sagte: "Durch dieses Ereignis wird die Einführung eines der bedeutendsten Wissenschaftspreise in Europa markiert. Der Preis soll eine neue Generation von Wissenschaftlern dazu anregen, in Nobels Fußstapfen zu treten, und wir sind sicher, daß er eine Vielfalt verschiedener Beiträge auslösen wird."

Die ursprüngliche Idee für die Schirmherrschaft von William Grant & Sons ging von einem bei Grant arbeitenden Lastwagenfahrer aus. Ihm ging es darum, daß der Preis im Rahmen der Jahrtausendfeiern einen dauerhaften Beitrag zur Entwicklung von Wissenschaft im Bildungswesen leisten sollte.

"Ich dachte einfach, daß dadurch jungen Leuten geholfen werden könnte", sagte Herr Adams. "Das sind ja schließlich die Staatsbürger von morgen, von denen die Ideen von morgen ausgehen sollen."

Im Frühjahr 2000 wird durch im World Wide Web verbreitete Informationen und Presseanzeigen in der wissenschaftlichen und nationalen Presse zur Einreichung von Anträgen aufgefordert.

Die Antragsteller sollen ihre Anträge über das Internet an die Universität Paisley richten, die auf vorläufige Anträge mit einer Aufforderung zur Einreichung ausführlicherer Anträge reagieren wird, welche von einem glaubwürdigen Vertreter einer Universität innerhalb des betreffenden Staates unterzeichnet sein müssen.

Die Universität Paisley wird die Liste der in die engere Wahl gezogenen Kandidaten den Preisrichtern unterbreiten, die dann vier mögliche Preisträger dazu auffordern, ihre Ideen der Presse sowie der Öffentlichkeit anläßlich der Big Idea Millennium Ausstellung im Frühling 2001 in Irvine, Schottland, vorzuführen.

Am Ende des Ausstellungszeitraums künden die Preisrichter ihre endgültige Entscheidung an, wobei der Sieger den Preis in Höhe von £30.000 (50.000 Euro) davonträgt und die Platzierten Trostpreise erhalten.

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