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Euroabstracts berichtet über europäische Technologiepolitik

Die Europäische Union sollte die Grundlagenforschung stärker unterstützen, größere Mobilität von Forschern zwischen Ländern fördern, technische Standards stärker betonen und vor allem die Verbreitung von Know-how, insbesondere an kleine und mittlere Unternehmen (KMU) zur obers...
Die Europäische Union sollte die Grundlagenforschung stärker unterstützen, größere Mobilität von Forschern zwischen Ländern fördern, technische Standards stärker betonen und vor allem die Verbreitung von Know-how, insbesondere an kleine und mittlere Unternehmen (KMU) zur obersten Priorität machen.

Das ist die Schlußfolgerung des einführenden Artikels im Hauptteil der neuesten Ausgabe von Euroabstracts, der kostenlosen Veröffentlichung des Programms "Innovation und Beteiligung von KMU" der Europäischen Kommission, GD XIII. Der Artikel ist eine Rezension des 260 Seiten starken Buchs "Technologiepolitik in der Europäischen Union" (ISBN 0 333 71697 7), das im letzten Jahr von Macmillan Press veröffentlicht wurde.

Außerdem enthält das Magazin eine Rezension des 240 Seiten umfassenden Buchs von Kommissarin Edith Cresson "Innovieren oder untergehen" ("Innovate or Go Under"), in dem sie ihre These entwickelt, daß Innovation sozial und nicht nur ökonomisch sein muß. Sie ist der Ansicht, daß Bildungs- und Ausbildungssysteme auf drei Erfordernisse antworten müßten:

- Jedem die für die eigene persönliche Entwicklung notwendigen Voraussetzungen geben;
- Die Menschen auf die Welt der Arbeit vorbereiten;
- Jungen Menschen die Möglichkeit des Eintritts in die Gesellschaft geben, indem jeder die gleiche Chance erhält, die besten Plätze in der Hierarchie der Gesellschaft einzunehmen.

Ferner werden in dieser Ausgabe von Februar 1999 folgende Themen behandelt:

- Erfindung auf Bestellung (als TRIZ bekannte Technik, die zur Förderung inspirierender Ideen benutzt werden kann, insbesondere bei der Schaffung von Erfindungen);
- Arbeitsplätze durch Technologie (über die Beschäftigungsstrategie der OECD);
- Erhöhung der Bedeutung der gemeinschaftlichen Forschung (über die fünfjährige Bewertung der FTE-Rahmenprogramme der Europäischen Gemeinschaft);
- einzelstaatliche Strategien zur Erreichung eines globalen Ziels (beruhend auf einem Bericht eines internationalen Symposiums);
- Plünderer, die Geschenke bringen (eine Veröffentlichung der OECD über die Internationalisierung von FuE);
- Die Arbeitsweise des Web (eine Rezension von Wildes WWW);
- Ein Toast auf ÉCLAIR (Festlegen der Endergebnisse des Programms für Biowissenschaften und -technologien, das 4 Patentanmeldungen, 200 wissenschaftliche Veröffentlichungen, 10 kommerzielle Produkte und 42 Forschungsnetze hervorbrachte).

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