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Projekt unterstützt Übersetzung von ICT-Terminologie

Im Rahmen des WebIT/EFCOT-Projekt sollen die Aktivitäten von zwei unterschiedlichen Ansätzen so koordiniert werden, daß eine Annäherung an die Bereitstellung eines umfassenden Terminologiedienstes für die ICT-Gemeinschaft von zwei Seiten erreicht wird.
WebIT/EFCOT ist die Kom...
Im Rahmen des WebIT/EFCOT-Projekt sollen die Aktivitäten von zwei unterschiedlichen Ansätzen so koordiniert werden, daß eine Annäherung an die Bereitstellung eines umfassenden Terminologiedienstes für die ICT-Gemeinschaft von zwei Seiten erreicht wird.
WebIT/EFCOT ist die Kombination zweier unabhängiger Projekte unter dem von der Europäischen Kommission, Generaldirektion XIII, geförderten MLIS-Programm (mehrsprachige Informationsgesellschaft).
Mit führenden Softwareanbietern wie Corel, Lotus und Microsoft, die derzeit 50% ihrer Gesamteinnahmen durch internationalen Absatz erzielen, hat die Lokalisierung von Software zunehmend an Bedeutung gewonnen. Dies hat zu einem entsprechend wachsenden Bedarf an ordnungsgemäß verwalteter Sprachressourcen für die auf diesem Gebiet tätigen Fachleute geführt.
Eine effiziente Terminologieverwaltung ist für Verleger und Hersteller bei der Übersetzung und Lokalisierung ihrer Produkte entscheidend. Eine einheitliche Terminologie ist erforderlich, um eine dauerhafte Vertrautheit mit einem Produkt zu gewährleisten. Außerdem ist sie entscheidend für eine funktionelle Kompatibilität von verschiedenen Versionen eines Produktes auf einer oder mehreren Plattformen.
Ansatz Eins (WebIT) dieses Projekts soll einen mehrsprachigen Terminologiepool zusammenstellen, der im Bereich der Informationstechnologie und Softwareentwicklung genutzt wird. Außerdem sollen eine Suchmaschine und ein Dokumenten-Managementsystem im Internet bereitgestellt werden, über die Anwender Zugriff auf eine zuverlässige Terminologiequelle erhalten.
Dieser Teil der Projekte wird auch auf Vorarbeiten zur Terminologiesammlung aufbauen, die bereits von der Interessengruppe für Softwarelokalisierung (SLIG) und dem Zentrum für Lokalisationsressourcen (LRC), Irland, durch eine branchenübergreifende Terminologiearbeitsgruppe durchgeführt wurden. Das Ziel der Arbeitsgruppe bestand darin, eine Kohäsion auf dem Gebiet der industriebezogenen Terminologie zu erreichen.
Ansatz Zwei (EFCOT) baut auf die Arbeit von JOGSCOT, der Gemeinsamen Gruppe für schwedische Computertechnologie, auf. Sie wurde ursprünglich eingerichtet, um Empfehlungen zur Computerterminologie und zur Terminologie der Informations- und Kommunikationstechnologie (ICT) sowie Definitionen der zugrundeliegenden Konzepte zu erstellen.
Das JOGSCOT-Modell basiert auf einer kleinen Koordinationsgruppe, die Vorschläge ausarbeitet, die anschließend innerhalb der gesamten Gruppe über E-Mail diskutiert werden. Danach veröffentlicht die Koordinationsgruppe auf der JOBSCOT-Website Empfehlungen.
Ziel des zweiten Teils des Projektes ist die Einrichtung von gemeinsamen Gruppen, die sich mit der Computerterminologie und ICT-Terminologie in anderen Ländern befassen. Diese Gruppen sollen auf dem JOBSCOT-Modell basieren. Die Aktivitäten dieser Gruppen sollen verbunden und in einem multinationalen Netzwerk, dem europäischen elektronischen Forum für Computerterminologie, koordiniert werden.
Eine Kombination dieser beiden Ansätze gewährleistet, daß die in jedem Ansatz erzielten Ergebnisse zwischen den Partnern mitgeteilt und ausgetauscht werden.
Dieses Projekt wird von der Universität Limerick, Irland, koordiniert, die eine Managementstrategie aufstellt, um die Fortschritte zu beobachten und die Kommunikation über die Projektergebnisse zwischen allen Partnern während der Projektlaufzeit zu erleichtern.

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