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Keine Verwendung von BSE-infizierten Tieren in der Arzneimittel- und Kosmetikaherstellung

Nach Meinung des wissenschaftlichen Lenkungsausschusses der Generaldirektion XXIV der Europäischen Kommission kommt eine Herstellung medizinischer Produkte oder Kosmetika aus wiederaufbereiteten Körpern von Tieren, die möglicherweise an BSE (Bovine Spongiforme Enzephalopathie)...
Nach Meinung des wissenschaftlichen Lenkungsausschusses der Generaldirektion XXIV der Europäischen Kommission kommt eine Herstellung medizinischer Produkte oder Kosmetika aus wiederaufbereiteten Körpern von Tieren, die möglicherweise an BSE (Bovine Spongiforme Enzephalopathie) erkrankt sind, nicht in Frage.
Die Körper BSE-infizierter Tiere müssen gemeinsam mit dem ihnen entnommenen risikoreichen Material wie Rückenmark oder Eingeweiden verbrannt werden.
Der Ausschuß hat diese Stellungnahme abgegeben, weil unter anderem in der pharmazeutischen und in der Kosmetikindustrie verschiedene Teile von wiederverwerteten toten Tieren verwendet werden. Zu den betreffenden Tieren gehören nicht nur Rinder und Schweine, sondern auch wilde und exotische Tiere, Labortiere, Katzen und andere Pelztiere sowie Geflügel und Fisch.
Europäische Experten sind der Ansicht, daß die derzeit zur Inaktivierung konventioneller Infektionserreger verwendeten industriellen Verfahren für BSE-infiziertes Material ungeeignet sind.

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