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Forschungsrat begrüßt RP5-Beteiligung für Beitrittskandidaten

Der Forschungsrat hat die Zulassungsverfahren der Europäischen Union für die Teilnahme der zehn mittel- und osteuropäischen Länder sowie für die Teilnahme Zyperns am Fünften FTE-Rahmenprogramm (RP5) abgeschlossen. Sobald jeder einzelne Staat seine eigenen Verfahren abgeschloss...
Der Forschungsrat hat die Zulassungsverfahren der Europäischen Union für die Teilnahme der zehn mittel- und osteuropäischen Länder sowie für die Teilnahme Zyperns am Fünften FTE-Rahmenprogramm (RP5) abgeschlossen. Sobald jeder einzelne Staat seine eigenen Verfahren abgeschlossen hat, werden die Abkommen nach ihrem formellen Abschluß in Versammlungen der Assoziationsräte, die die EU und die einzelnen betroffenen Staaten zusammenbringen, in Kraft treten.
Die Beschlüsse, die die Abkommen im Namen der EU billigen, wurden während der Sitzung des Forschungsrates am 20. Mai 1999 gefaßt. Auf dieser Sitzung hat der Forschungsrat auch auf die Mitteilung der Kommission zu Frauen und Wissenschaft reagiert.
EU-Kommissarin Cresson berichtete über die Maßnahmen, die hinsichtlich der Teilnahme der zehn Kandidatenländer in Mittel- und Osteuropa und Zyperns am RP5 schon ergriffen wurden oder derzeit unternommen werden. Der Rat nahm ohne weitere Debatten die elf Entscheidungen wie folgt an:
- Abschluß der Assoziierung Rumäniens, Bulgariens, der Slowakei, der Tschechischen Republik, Ungarns, Lettlands und Sloweniens in das Fünfte Rahmenprogramm sowie in das Euratom-Rahmenprogramm;
- Abschluß der Assoziierung Zyperns, Estlands, Litauens und Polens in das (nicht-nukleare) Fünfte Rahmenprogramm.
Während der Sitzung hat der Forschungsrat auch eine Entschließung zur Mitteilung der Kommission über Frauen und Wissenschaft angenommen. Er begrüßt diese Mitteilung und fordert die Mitgliedstaaten auf, sich aktiv an dem von der Kommission vorgeschlagenen Dialog zur Einbeziehung der Frauen in die Forschung zu beteiligen.
Außerdem fordert der Rat die Kommission auf, vergleichbare Daten und europaweite Indikatoren vorzulegen, so daß die Situation von Frauen in der Forschung effektiver bewertet werden kann. Die Kommission soll zudem Leitlinien für weitere Initiativen zur Förderung der Frauen im Bereich FTE vorschlagen.
Schließlich bat der Rat die Kommission, innerhalb von zwei Jahren einen Bericht über die Fortschritte bei der Umsetzung der in der Mitteilung vorgeschlagenen Maßnahmen vorzulegen.

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  • Bulgarien, Zypern, Tschechische Republik, Estland, Ungarn, Litauen, Lettland, Polen, Rumänien, Slowenien, Slowakei
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