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Projekt des Monats: Wiederverwendung von Wasser mit Hilfe von Keramiken

Durch den diesjährigen heißen Sommer in Europa stand Wasserknappheit die letzten Monate auf der Liste der wichtigsten Nachrichten ganz oben. Es müssen neue Methoden entwickelt werden, mit denen Wasser (einschließlich Abwasser) nicht nur erhalten, sondern auch wiederverwendet werden kann, um Engpässe zu vermeiden, die für den Agrarsektor und die natürliche Umwelt Europas verheerend sein könnten.
Projekt des Monats: Wiederverwendung von Wasser mit Hilfe von Keramiken
Darum haben wir das Projekt REMEB als unser allererstes „Projekt des Monats“ ausgewählt, weil es keramische Membranen auf innovative Weise nutzt, um ein kostengünstiges Recycling von aufbereitetem Abwasser zu ermöglichen. Die technologischen Tests im Rahmen des Projekts wurden in Spanien durchgeführt, wo Wasserknappheit bereits jetzt ein kritisches Thema ist. Der Durchbruch bei der erfolgreichen Aufbereitung von Abwasser soll außerdem –so die Hoffnung der Initiatoren des Projekts – die hartnäckigen Zweifel von Behörden in einigen europäischen Ländern zerstreuen, die aufbereitetes Abwasser nicht wieder in den Kreislauf zurückführen wollen.

Demnächst veröffentlichen wir ein CORDIS Results Pack zu Innovationen rund ums Wasser, das sich in einem umfangreicheren Artikel mit den Erfolgen von REMEB befasst.

„Heutzutage ist es eine Notwendigkeit und auch eine Verantwortung gegenüber der globalen Umwelt und Gesellschaft, wiedergewonnenes Wasser auch wiederzuverwenden. Wir müssen uns unbedingt innovativ und offen auf die Herausforderungen einlassen und machbare Lösungen für Probleme im Zusammenhang mit Wasserknappheit finden.“

„Ich bin stolz darauf, dass wir aus Agrar- und Industrieabfällen Membranen herstellen konnten, die einen positiven Beitrag zur Kreislaufwirtschaft leisten.“

- Projektkoordinatorin Elena Zuriaga

Wenn Sie Ihr Projekt in einer der nächsten Ausgaben als „Projekt des Monats“ sehen wollen, schreiben Sie uns einfach eine E-Mail an editorial@cordis.europa.eu und sagen Sie uns warum wir Ihr Projekt vorstellen sollten.

Quelle: Aus dem Research*eu Magazin, Ausgabe 76

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