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Belastung mit Quecksilber vor der Geburt führt zu hohem Blutdruck

Die Belastung mit Quecksilber vor der Geburt, auch in geringen Mengen, birgt das Risiko eines hohen Blutdrucks im späteren Leben. Dies ist das Ergebnis eines Langzeitforschungsprojektes, das auf den Faröer-Inseln durchgeführt wurde. Die Forscher, die im Rahmen des Forschungspr...
Die Belastung mit Quecksilber vor der Geburt, auch in geringen Mengen, birgt das Risiko eines hohen Blutdrucks im späteren Leben. Dies ist das Ergebnis eines Langzeitforschungsprojektes, das auf den Faröer-Inseln durchgeführt wurde. Die Forscher, die im Rahmen des Forschungsprogramms für Umwelt und Klima der EU unterstützt wurden, werden ihre Ergebnisse in der Juli-Ausgabe von 'Epidemiology' veröffentlichen.
Ihre Ergebnisse werden durch eine ähnliche, ebenfalls durch die EU finanzierte Studie bestätigt, die auf Madeira durchgeführt wurde. Diese Studie ergab, daß die pränatale Belastung mit Quecksilber zu einer verzögerten neurologischen Entwicklung führen kann. Die Ergebnisse dieser Studie werden in der Juli/August-Ausgabe von 'Neurotoxicology and Teratology' veröffentlicht.
Fachleute der Weltgesundheitsorganisation (WHO) und der Organisation für Ernährung und Landwirtschaft (FAO) beziehen die neuen Erkenntnisse in ihre derzeitige Diskussion über die Empfehlung neuer Grenzwerte für Quecksilberbelastungen durch Fisch ein.

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