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Vorhersage von größeren Erdbeben - Erfolg für europäische Forscher

Im zweiten Workshop der EU und Japans zur Erdbebengefahr und dem Verstehen der Vorgänge in der Erdkruste bei zerstörerischen Erdbeben wird es um den Erfolg des PRENLAB-Projektes gehen. Mit diesem Projekt ist es gelungen, das Großbeben in Island im November 1998 vorherzusagen. ...
Im zweiten Workshop der EU und Japans zur Erdbebengefahr und dem Verstehen der Vorgänge in der Erdkruste bei zerstörerischen Erdbeben wird es um den Erfolg des PRENLAB-Projektes gehen. Mit diesem Projekt ist es gelungen, das Großbeben in Island im November 1998 vorherzusagen. Dieser bedeutende wissenschaftliche Durchbruch bietet offensichtlich die Möglichkeit einer Frühwarnung vor Großbeben, die mit über 340.000 Todesopfern seit 1975 mit Abstand die tödlichsten aller Naturkatastrophen darstellen.
Am 26. und 27. Oktober 1998 warnte die schottische Universität Edinburgh, eine Partnerin des von der EU finanzierten PRENLAB-Projektes, die isländischen Behörden vor einem in Kürze eintretenden unspezifizierten großen Erdbeben. Die Forscher rieten Island, sich bis zum 10. November auf ein Erdbeben der Magnitude 5 bis 6 auf der Richter-Skala einzustellen. Nur drei Tage später brachte ein Erdbeben der Stärke 5 auf der Richter-Skala im Umkreis von zwei Kilometern von der Forschungsstation, in der die Beobachtungen stattfanden, den isländischen Boden zum Beben.
Das PRENLAB-Projekt ist nur ein Projekt, das auf dem am 24. und 25. Juni im isländischen Reykjavik stattfindenden Workshop vorgestellt wird. Der Workshop zielt darauf ab, die Zusammenarbeit zwischen der EU und Japan weiterzuentwickeln, den neuesten Stand der Technik sowohl in der EU als auch in Japan vorzustellen sowie Bereiche für eine künftige Zusammenarbeit festzulegen.

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