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Teilnahme von Estland und Zypern an EU-Forschungsprogrammen

Die bereits in Kraft getretenen Vertragstexte, die die Bedingungen für eine Teilnahme Estlands und Zyperns an den Forschungsprogrammen der Gemeinschaft festlegen, wurden jetzt im Amtsblatt veröffentlicht. Diese stimmen mit dem 1997 gefaßten Beschluß des Europäischen Rates über...
Die bereits in Kraft getretenen Vertragstexte, die die Bedingungen für eine Teilnahme Estlands und Zyperns an den Forschungsprogrammen der Gemeinschaft festlegen, wurden jetzt im Amtsblatt veröffentlicht. Diese stimmen mit dem 1997 gefaßten Beschluß des Europäischen Rates überein, EU-Forschungsprogramme auch den Ländern zu öffnen, die derzeit über ihren Beitritt zur EU verhandeln.
Sowohl Estland als auch Zypern können an allen spezifischen Programmen des Fünften Rahmenprogramms teilnehmen. Jedoch haben Forscher aus beiden Ländern nicht automatisch das Recht, sich an nuklearen Forschungsaktivitäten zu beteiligen, was auch für andere Beitrittsländer zutrifft. Diese Länder tragen proportional zum Haushalt des RP5 bei. Ihr Anteil wird aus ihrem BIP im Verhältnis zu dem der EU-Mitgliedsstaaten errechnet. Allerdings ist der volle Betrag erst 2002, dem letzten Jahr des RP5, fällig, um ihnen so ihre Teilnahme zu erleichtern.
Forscher aus der EU können an ähnlichen zypriotischen Forschungsaktivitäten teilnehmen, müssen jedoch ihre eigenen Kosten tragen. Die EU und Estland haben sich ebenfalls darauf geeinigt, die Möglichkeit zu untersuchen, estnische Forschungsprogramme für Forscher aus der EU zu öffnen.
Der Beschluß bezüglich Estland, der am 1. Juni 1999 in Kraft trat, ist im ABl. Nr. L 181 vom 16.7.1999, S. 24, enthalten.
Der Beschluß bezüglich Zypern, der am 20. Mai 1999 in Kraft trat, ist im ABl. Nr. L 180 vom 15.7.1999, S. 35, enthalten.

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Programme

Länder

  • Zypern, Estland
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