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Jahresbericht über Investitionstätigkeiten in der Kohle- und Stahlindustrie

Laut dem von der Kommission verabschiedeten Jahresbericht über Investitionstätigkeiten in der Kohle- und Stahlindustrie für 1998 kann der europäische Stahlmarkt steigende industrielle Aktivitäten verzeichnen, während die Kohleindustrie weiterhin rückläufige Zahlen zu verbuchen...
Laut dem von der Kommission verabschiedeten Jahresbericht über Investitionstätigkeiten in der Kohle- und Stahlindustrie für 1998 kann der europäische Stahlmarkt steigende industrielle Aktivitäten verzeichnen, während die Kohleindustrie weiterhin rückläufige Zahlen zu verbuchen hat.
Der Bericht spiegelt die Investitionsstrategien von Unternehmen der Europäischen Gemeinschaft für Kohle und Stahl (EGKS) im Zeitraum 1997-2001 wider. Er zeigt auch die Tendenzen beim Produktionspotential für Kohle und Stahl in den Mitgliedstaaten auf.
Die Investitionsausgaben in der Kohleindustrie sind seit 1990 kontinuierlich zurückgegangen. Im Zeitraum 1997-98 sind sie um 18 Prozent gefallen. Dies wurde durch die größere Verfügbarkeit von Kohle auf dem internationalen Markt zu wettbewerbsfähigen Preisen (im Gegensatz zu den hohen Produktionskosten in der Gemeinschaft) erklärt, was zu einer Verschärfung der Politik der Gemeinschaft in bezug auf Unterstützung und Subventionen geführt hat. Frankreich hat zugesagt, seine Abbautätigkeiten bis 2005 einzustellen. In Deutschland und Spanien wurden kostensenkende Maßnahmen eingeführt und die weniger effizienten Bergwerke geschlossen, trotz eines beachtlichen Kohlenvorrats.
In der Stahlindustrie sind die Investitionsausgaben gegenüber dem Vorjahr jedoch um 12,7 Prozent gestiegen. Österreich, Deutschland, Italien, die Niederlande und Schweden haben alle einen Anstieg von über 100 Millionen ECU verzeichnet.
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