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Aufruf zur Vorschlagseinreichung für innovative Ansätze im Bereich des Zulieferwesens

Die Europäische Kommission, GD XXIII, hat einen Aufruf zur Vorschlagseinreichung für Projekte im Bereich Zulieferwesen, Outsourcing und Lieferkettenmanagement, als ein Mittel zur Steigerung der Wettbewerbsfähigkeit von KMU in der Europäischen Union, veröffentlicht.
Im Zuge der Vorbereitungen für die Einführung eines neuen Arbeitsprogramms im Bereich Zulieferwesen, das im zweiten Halbjahr 1999 präsentiert werden soll, soll dieser Aufruf zur Vorschlagseinreichung den Übergang erleichtern.
Sechs unterschiedliche Lose bzw. Projektbereiche wurden festgelegt, für die nun zur Einreichung von Vorschlägen aufgerufen wird. Die ausgewählten Projekte sollen Anfang 2000 durchgeführt werden. Die Projektbereiche lauten:
- regionale Aktionszentren für die Entwicklung des Zulieferwesens (Subcontracting Development Poles - SDP)
- "Benchmarking"
- Clustering/Restrukturierung/Netzwerke
- gemeinsame Ausbildung von Zulieferern
- Internationalisierung des europäischen Zulieferwesens
- Maßnahmen zur Unterstützung der Verbreitung und Propagierung der "guten Arbeitspraktiken" im Bereich Zulieferwesen, Outsourcing und Lieferkettenmanagement.
Die Kommission gewährt finanzielle Beihilfe in Höhe von bis zu 50 Prozent der Kosten von sechs bis zehn Projekten. Das Gesamtbudget beträgt eine Million Euro. Die Vorschläge sollten mindestens zwei Mitgliedstaaten der EU betreffen und von erheblichem Umfang sein. Bewerber müssen in einem Mitgliedstaat der EU (oder des EWR) niedergelassen sein. Es kann sich dabei um regionale, nationale oder europäische Vereinigungen handeln, die die Möglichkeit haben, Schulungen und Seminare durchzuführen sowie KMU zu beraten. Organisationen aus mittel- und osteuropäischen Ländern sowie dem Mittelmeerraum können an den vorgeschlagenen Projekten assoziativ beteiligt werden, haben jedoch keinen Anspruch auf eine finanzielle Unterstützung durch die EU.

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