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Kernpunkte des Zutritts zum Telekommunikationsmarkt der EU

Die GD XIII der Europäischen Kommission hat eine Ausschreibung hinsichtlich der Erstellung eines hochwertigen Überblicks über die Kernpunkte des Zutritts zum Telekommunikationsmarkt der EU veröffentlicht.
Der Überblick sollte auf einer analytischen und quantitativen Untersuchung basieren, wobei die politischen Bereiche, denen bei der Entwicklung eines Kommunikations-Binnenmarktes eine besondere Bedeutung zukommt, von speziellem Interesse sind.
Die Studie sollte zudem alle Bereiche identifizieren, in denen die Ziele der Liberalisierung noch nicht voll erreicht wurden. Die Gründe dafür sollen analysiert und, wo angemessen, sollen Empfehlungen abgegeben werden, wie der Ordnungsrahmen der EU verbessert werden könnte. Vergleiche mit anderen liberalisierten Märkten, insbesondere mit den Vereinigten Staaten, sind erforderlich.
Vor allem sollte sich die Studie der Frage widmen, wie der Ordnungsrahmen in den Mitgliedstaaten umgesetzt wurde. Den grenzüberschreitenden Maßnahmen innerhalb der EU gilt dabei ein besonderes Interesse.
Auch sollten technische und administrative Faktoren, die den Marktzutritt in den Mitgliedstaaten beeinflussen, angesprochen werden. Dazu gehören das allgemeine ordnungspolitische Umfeld, die Rolle der nationalen Regulierungsbehörde, Verfahren zum Erhalt von Lizenzen oder Genehmigungen, die Bedingungen des wechselseitigen Anschlusses, Lizenzbedingungen, Rufnummernzuordnung, Verfügungsrecht, Rangordnung und allgemeine Dienstleistungsbedingungen. Der Endgerätemarkt gehört nicht zum Umfang der Studie.
Auf das vorhandene bereits veröffentlichte Material in diesem Bereich sollte in dem Bericht eingegangen werden. Dabei handelt es sich insbesondere um den im November 1998 von der Kommission veröffentlichten vierten Durchführungsbericht sowie um den zur Veröffentlichung im November 1999 vorgesehenen fünften Durchführungsbericht.
Darüber hinaus sollte im Rahmen der Studie untersucht werden, wie sich die Zutrittsbedingungen hinsichtlich der Anzahl der aktiven Marktteilnehmer, deren tatsächlichen Investitionen sowie deren Produkt- und Dienstleistungsangebot selbst manifestieren. Die Unterschiede zwischen der ordnungspolitischen und der Marktumgebung in den Mitgliedstaaten sowie die Auswirkungen hinsichtlich des Erreichens der politischen Ziele der EU sind ebenfalls zu berücksichtigen.
Das analytische Modell und dessen empirische Daten sollten leicht verständlich sein und die Grundlage für politische Empfehlungen bilden können. Die Ergebnisse der Studie müssen zukunftsweisend sein und aus diesem Grund neue Marktentwicklungen und politische Maßnahmen, insbesondere die Konvergenz, berücksichtigen.

Fachgebiete

Telekommunikation
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