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ESA und Europäische Kommission unterzeichnen Verträge für das Galileo-Programm

Die Europäische Raumfahrtbehörde (ESA) und die Europäische Kommission haben einen Vertrag über die GalileoSat-Studie unterzeichnet, bei der es sich um den Beitrag der ESA für die Definitionsphase des Galileo-Satellitennavigationsprogramms handelt, das im Mai dieses Jahres besc...
Die Europäische Raumfahrtbehörde (ESA) und die Europäische Kommission haben einen Vertrag über die GalileoSat-Studie unterzeichnet, bei der es sich um den Beitrag der ESA für die Definitionsphase des Galileo-Satellitennavigationsprogramms handelt, das im Mai dieses Jahres beschlossen wurde. Inzwischen hat die Europäische Kommission ihre Zustimmung zur Unterzeichnung von vier Rahmenverträgen mit der Industrie erteilt, welche die Definitionsphase des Galileo-Programms (von November 1999 bis Dezember 2000) abdecken.
"Bei Galileo wird es sich um ein multimodales globales satellitengestütztes Navigationssystem handeln, das Europa nicht nur unabhängig macht, was die Verkehrsleitung und die telematische Infrastruktur anbelangt, sondern vor allem der europäischen Zubehör- und Dienstleistungsindustrie bedeutende wirtschaftliche Vorteile beschert und zusätzliche Arbeitsplätze schafft", so die ESA.
Geplant ist, daß das Galileo-System aus mindestens 21 Satelliten bestehen soll, die möglicherweise durch geostationäre Satelliten samt der entsprechenden Infrastruktur auf dem Boden ergänzt werden. Es soll mit der vorgesehenen zweiten Generation des globalen Systems zur Positionsbestimmung (GPS) kompatibel sein.
Die erwarteten Kosten des Galileo-Projekts betragen 2.700 Millionen Euro; ein erster Teilbetrag von 80 Millionen Euro, der zu gleichen Teilen von der Europäischen Kommission und der ESA getragen wird, wurde von den europäischen Ministern für die laufende Definitionsphase bestimmt, wobei man davon ausgeht, daß Galileo 2005 anläuft und 2008 voll betriebsfähig sein wird.
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