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Präsident der Europäischen Kommission lanciert "eEurope"-Initiative für Europa

Der Präsident der Europäischen Kommission Romano Prodi hat vor kurzem eine Initiative gestartet, deren Ziel es ist, allen europäischen Bürgern die Vorteile der Informationsgesellschaft näher zu bringen.
Er sagte, die eEurope-Initiative, die sich auf zehn Schwerpunktgebiete, da...
Der Präsident der Europäischen Kommission Romano Prodi hat vor kurzem eine Initiative gestartet, deren Ziel es ist, allen europäischen Bürgern die Vorteile der Informationsgesellschaft näher zu bringen.
Er sagte, die eEurope-Initiative, die sich auf zehn Schwerpunktgebiete, darunter Bildung, Verkehr und Gesundheitswesen, konzentriert, sei eine seiner Prioritäten beim Europäischen Rat in Helsinki am 10. Dezember 1999. Sie werde auch beim Sondergipfel des Europäischen Rates in Lissabon im März 2000 auf der Tagesordnung stehen.
"Diese Veränderungen, die bedeutendsten seit der Industriellen Revolution, sind weitreichend und global. Diese Transformation zu bewältigen, ist eine der zentralen wirtschaftlichen und sozialen Herausforderungen, denen Europa heute gegenüber steht", sagte Herr Prodi.
"Die eEurope-Initiative soll dabei helfen, diese Herausforderungen zu meistern. Dadurch soll die Modernisierung der europäischen Wirtschaft beschleunigt werden, was zu positiven Auswirkungen auf Beschäftigung, Wachstum, Produktivität und sozialen Zusammenhalt führt."
Erkki Liikanen, EU-Kommissar für Unternehmen und die Informationsgesellschaft, koordinierte die Vorbereitung der Initiative. "Technologien und Märkte entwickeln sich heutzutage schneller als vielleicht je zuvor in der Wirtschaftsgeschichte", so sagte er. "Wir können nicht warten, bis derzeitige Strategien der Mitgliedstaaten und der Kommission Resultate liefern. Es müssen große Anstrengungen unternommen werden, um Schlüsselstrategien voranzutreiben. Deswegen muß jetzt eine Initiative, die eEurope, ergriffen werden."
Zu den wichtigsten Zielen der Initiative gehören, daß ganz Europa online geht, eine digitale Kultur in Europa zu schaffen und diesen Prozeß sozial verträglich zu gestalten.
Die Initiative wird während der kommenden portugiesischen Ratspräsidentschaft in Zusammenarbeit mit der Kommission und den Mitgliedstaaten umgesetzt. Ziel ist es, sie beim Europäischen Rat zu "Beschäftigung, Wirtschaftsreform und sozialem Zusammenhalt - hin zu einem Europa der Innovation und des Wissens", der im März in Lissabon stattfinden wird, zu verabschieden. Sie wird bei einer Ministersonderkonferenz zur Informationsgesellschaft, die einen Monat später ebenfalls in Lissabon stattfinden wird, weiter ausgearbeitet werden.

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