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Studie zur Entwicklung einer wissenschaftlichen Methode zur Bewertung der Auswirkungen von Übermüdung im Rahmen von Dienstplänen bei Fluggesellschaften

Die Generaldirektion Verkehr der Europäischen Kommission plant die Vergabe eines Studienauftrags zur Entwicklung einer wissenschaftlichen Methode, mit der die Auswirkungen von Übermüdung im Rahmen von Dienstplänen bei Fluggesellschaften untersucht und, nach Möglichkeit, Pläne zur Einschränkung von Flugdienstzeiten erstellt werden können.
Der Auftrag im Rahmen einer ähnlichen Ausschreibung, die am 2.3.1999 im ABl. Nr. S 42 veröffentlicht wurde, ist aus verwaltungstechnischen Gründen nicht vergeben worden.
Ziel der Ausschreibung ist es, das Sicherheitsniveau im Flugverkehr zu erhöhen. Derzeit ist Übermüdung auf der Liste der unfallverursachenden Faktoren relativ weit unten angesiedelt, jedoch ergeben Unfallanalyseberichte, daß ein sorgfältiges Überwachen von Übermüdungserscheinungen erforderlich ist, um diesem Faktor die entsprechende Bedeutung beizumessen.
Die Studie soll Luftfahrtunternehmen und der Europäischen Kommission die nötigen Instrumente für die Überprüfung individueller Pläne vor dem Hintergrund des verfügbaren wissenschaftlichen Wissens über Übermüdung bereitstellen. Dies würde eine Unterstützung für Entscheidungen über solche Pläne darstellen und ebenfalls die Basis für progressive Anpassungen an die bereits bestehenden Pläne sein und somit eine Verbesserung des übergreifenden EU-Flugdienstzeiteinschränkungssystems (FTL-System) bewirken.
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