Forschungs- & Entwicklungsinformationsdienst der Gemeinschaft - CORDIS

EU-Kommissar für Unternehmen und die Informationsgesellschaft sagt KMU Unterstützung durch die EU zu

Erkki Liikanen, der EU-Kommissar für Unternehmen und die Informationsgesellschaft, sagte den KMU auf einem Seminar zur konzertierten Aktion am 17. Januar 2000 in Kopenhagen, Dänemark, daß ihre Interessen im Mittelpunkt der Unternehmenspolitik der Europäischen Kommission stünde...
Erkki Liikanen, der EU-Kommissar für Unternehmen und die Informationsgesellschaft, sagte den KMU auf einem Seminar zur konzertierten Aktion am 17. Januar 2000 in Kopenhagen, Dänemark, daß ihre Interessen im Mittelpunkt der Unternehmenspolitik der Europäischen Kommission stünden.
Die Veranstaltung wurde organisiert, um die Dienstleistungen vorzustellen, die kleinen und mittleren Unternehmen (KMU) in Europa zur Verfügung stehen, um sie bei den Herausforderungen der Globalisierung zu unterstützen. Das Seminar findet im Rahmen einer Veranstaltungsreihe zur konzertierten Aktion statt, die darauf abzielt, die Situation wachsender Unternehmen zu verstehen. Zudem soll herausgearbeitet werden, wie die Unterstützung von Behörden aussehen könnte. Dies ist ferner eine Gelegenheit, um Erfahrungen auszutauschen und Beispiele bestmöglicher Verfahren zu liefern.
"Voneinander lernen, die bestmöglichen Verfahren voneinander übernehmen, um die gegenwärtigen Unterstützungsmaßnahmen zu verbessern - das sind Ansatzpunkte für uns, um in ganz Europa wirklich professionelle Unterstützungsleistungen für Unternehmen mit den höchstmöglichen Qualitätsstandards aufbauen zu können", so Herr Liikanen.
Das Engagement der Europäischen Kommission für KMU wurde im Zuge der Umstrukturierung der Generaldirektion Unternehmen verstärkt, die am 1. Januar in Kraft trat. Die Generaldirektion konzentriert sich nun auf die Förderung von Unternehmertum und KMU.
Innerhalb dieser Struktur arbeitet die Europäische Kommission an Möglichkeiten zur Schaffung besserer Unterstützungsstrukturen für Unternehmen und KMU. Derzeit wird ein neues mehrjähriges Programm zugunsten der KMU vorbereitet, und durch die Europartnerschafts-Veranstaltungen fördert man die Vernetzung von Unternehmen. Am 8. und 9. Juni 2000 findet in Aalborg, Dänemark, eine solche Veranstaltung statt. Die Veranstaltungen zur konzertierten Aktion sind eine weitere Möglichkeit zur Entwicklung einer "Methode" zur Unterstützung der KMU.
Der Europäische Binnenmarkt und nunmehr auch die Europäische Einheitswährung haben den KMU den Zugang zum europäischen Markt erleichtert, wobei Herr Liikanen jedoch anmerkte, daß die Herausforderungen der Globalisierung auch beinhalteten, daß die Unternehmen über den europäischen Markt hinausblicken sollten.
"Für einige [Unternehmen] bedeutet dies neue Möglichkeiten für Expansion und Wachstum. Für die Mehrzahl ist die Globalisierung jedoch ein innerer Prozeß, der Herausforderungen und Bedrohungen im Hinblick auf den Wettbewerb mit sich bringt. Einige Unternehmen sind in der Lage sich anzupassen und werden international wettbewerbsfähig. Die Existenz anderer Unternehmen ist gefährdet, und sie werden in ihrer gegenwärtigen Form wahrscheinlich nicht überleben können, ohne ihre Qualität, kostenbezogene Wettbewerbsfähigkeit und Managementpraktiken zu verbessern".
"Über mehrere Jahre hinweg hat die Europäische Kommission systematisch eine Politik zur Unterstützung derjenigen KMU vorgeschlagen und durchgeführt, die Märkte in anderen Ländern erobern wollen. Mit dieser Politik soll der europäischen Dimension ein Wertzuwachs beigemessen werden, indem die KMU nicht nur auf dem europäischen Markt, sondern auch auf den Weltmärkten unterstützt werden."
Folgen Sie uns auf: RSS Facebook Twitter YouTube Verwaltet vom Amt für Veröffentlichungen der EU Nach oben