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Maßnahmen zu seltenen Krankheiten

Die Europäische Kommission hat unlängst einen Aufruf zur Vorschlagseinreichung für Maßnahmen zu seltenen Krankheiten (1999 bis 2000) veröffentlicht.
Der Aufruf, der Teil des vier Jahre andauernden Programms der Kommission in diesem Bereich ist (1999 bis 2003), deckt die folgenden vier Maßnahmen ab:
- Maßnahme 1: Förderung und Entwicklung von sowie Zugang zu einem europäischen Netz von kohärenten und ergänzenden Informationen über seltene Krankheiten;
- Maßnahme 2: Beitrag zur Ausbildung und Aktualisierung der Kenntnisse der Fachkreise mit dem Ziel, Früherkennung, Erkennung, geeignete Maßnahmen und die Prävention im Bereich der seltenen Krankheiten zu verbessern;
- Maßnahme 3: Förderung der transnationalen Zusammenarbeit und der Vernetzung von Gruppen, in denen sich Personen, die unmittelbar oder mittelbar von den gleichen seltenen Krankheiten betroffen sind, zusammenfinden, oder von Freiwilligen und den beteiligten Fachkreisen sowie Koordinierung auf Gemeinschaftsebene zur Förderung einer kontinuierlichen Arbeit und der länderübergreifenden Zusammenarbeit;
- Maßnahme 4: Gemeinschaftliche Unterstützung der Kontrolle seltener Krankheiten in den Mitgliedstaaten und der Frühwarnsysteme für Cluster sowie Förderung der Vernetzung und Fortbildung von Sachverständigen, deren Aufgabe der Umgang mit seltenen Krankheiten und die rasche Reaktion auf die Erscheinungsbilder der Cluster ist.
Es kommen nur Projekte für eine finanzielle Unterstützung in Betracht, die einen Beitrag zu einer dieser vier Maßnahmen leisten.
Für die Finanzierung von Projekten im Rahmen dieser Ausschreibung werden ca. 1,3 Millionen Euro veranschlagt.

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