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Flugzeuge für die grenzüberschreitende Umweltforschung

Für europäische Forschergruppen wird jetzt das Projekt CAATER angeboten, eine Initiative zur koordinierten Nutzung von Flugzeugen für die grenzüberschreitende Umweltforschung.
Das deutsche DLR, die französischen Stellen INSU/CHRS und Météo France sowie das britische "Met Office" wurden von der Europäischen Kommission über das Programm "Ausbau des Potentials an Humanressourcen" über den Zugriff auf Forschungs-Infrastrukturen unter dem Fünften FTE-Rahmenprogramm gefördert. Diese Stellen sind ab sofort in der Lage, ihre Flugzeuge (die Falcon des DLR, die Fokker 27 von INSU-ARAT, die MERLIN IV von Météo France und die C-130 des Met Office) unentgeltlich anzubieten.
Das Projekt CAATER soll Wissenschaftlerteams in Europa zu Forschungszwecken und zur Beurteilung des Nutzens eines in der atmosphärischen Forschung eingesetzten Flugzeugs grenzüberschreitend Zugriff auf eines dieser vier Flugzeuge bieten.
Die EU-Mittel für CAATER gestatten rund sechs Gruppen ab dem Frühjahr 2000 drei Jahre lang jede Einrichtung zu nutzen. Dies entspricht etwa zehn Flugstunden je Benutzergruppe. Jede Maßnahme ist für die ausgewählten Projekte kostenlos. Übernommen werden u.a. die Fahrtkosten und die Unterbringung von bis zu drei Wissenschaftlern für ein Vorbereitungstreffen und eine Nachbereitung der Kampagne. Die Bieter werden jedoch darauf hingewiesen, daß in der EU die direkte Finanzierung von Teams, die aus dem Land der Forschungsinfrastruktur stammen, untersagt ist. Die ausgewählten Forscherteams sollen in den Jahren 2000 und 2001 mit CAATER fliegen.
CAATER ist Nachfolger eines ähnlichen Programms unter dem RP4 namens STAAARTE (Scientific Training and Access to Aircraft for Atmospheric Research Throughout Europe - Wissenschaftliche Schulung und Zugang zu Flugzeugen für die atmosphärische Forschung in ganz Europa).
Ein zweiter Aufruf zur Vorschlagseinreichung für CAATER soll 2001 erfolgen.

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