Forschungs- & Entwicklungsinformationsdienst der Gemeinschaft - CORDIS

Was gibt's Neues bei CORDIS? CORDIS natürlich!

CORDIS, die offizielle webgestützte Quelle für Informationen über Forschung und Entwicklung der Europäischen Kommission, präsentiert sich im neuen Look. Der CORDIS-Dienst, der bald auf eine zehnjährige Tradition zurückblickt, gestaltet sich benutzerfreundlicher und einfacher. ...
CORDIS, die offizielle webgestützte Quelle für Informationen über Forschung und Entwicklung der Europäischen Kommission, präsentiert sich im neuen Look. Der CORDIS-Dienst, der bald auf eine zehnjährige Tradition zurückblickt, gestaltet sich benutzerfreundlicher und einfacher. Damit ist die Navigation auf der Website nach Aussage des CORDIS-Teams selbst für neue Benutzer ein Kinderspiel.
Durch die neue Struktur kann der Benutzer schnell Informationen auf etwa 300.000 Seiten im Internet suchen, die in Englisch, Französisch, Spanisch, Deutsch und Italienisch präsentiert werden.
Trotz der steigenden Besucherzahl des alten Dienstes war sich das CORDIS-Team bewußt, daß sich viele Benutzer, die regelmäßig auf CORDIS zugreifen, bei ihren Suchvorgängen auf bestimmte Dienste beschränken und sich der Fülle an Informationen, die über das CORDIS-Gateway abrufbar sind, nicht bewußt sind.
"Durch die neue Methode wird die Website transparenter - selbst für Erstbenutzer", erklärt Bernd Niessen, Mitglied des CORDIS-Managementteams. Sowohl für erfahrene als auch neue Benutzer sei es nun einfacher, die relevanten Informationen zu finden.
CORDIS wurde im November 1990 aufgrund einer Entscheidung der Kommission ins Leben gerufen, in der festgelegt wurde, einen Dienst zur Verbreitung der Ergebnisse aus EU-finanzierten Forschungsprojekten einzurichten. Der Dienst lief auf einem Datenbanksystem, das seinen wenigen Hundert Benutzern einige Fertigkeiten bei der Navigation abverlangte. Aber die Anfänge des Internets und die nachfolgende Einrichtung von CORDIS im Web im Mai 1994 eröffneten neue Möglichkeiten für die Verbreitung von Informationen über Forschung und Innovation in der EU in einer breiteren Öffentlichkeit.
Die neu gestaltete CORDIS-Website unterscheidet sich nun doch wesentlich vom Original. Während die Benutzer vorher mit der Computersprache vertraut sein mußten, um Informationen von der Datenbank abrufen zu können, kann der erfahrende Benutzer nach Aussage von Bernd Niessen nun die meisten Informationen mit Hilfe von ein oder zwei Mausklicks finden.
Anhand der neuen Homepage könnten die Benutzer nun einen umfassenderen und besser strukturierten Überblick über die verfügbaren Informationen bei CORDIS erhalten, so Niessen. "Der erfahrene Benutzer hat nun einen breiteren Überblick über die verfügbaren Informationen, und die Neulinge haben die Möglichkeit, den Sinn der EU-Forschung und EU-Politik zu erfassen."
Beispielweise haben die Benutzer über die Schaltfläche "Erforschen" auf der neuen Homepage Zugang zu Führungen zum Rahmenprogramm, zu Erfolgsstories und Artikeln über andere Forschungsarbeiten und Ergebnisse sowie zum Webdienst zur Ratspräsidentschaft, zum Dienst für die Mitgliedstaaten und zu weiteren nützlichen Informationen für Innovatoren.
"Durch diese Gestaltung ist es nicht allzu schwierig, sich vom Neuling zum erfahrenen CORDIS-Benutzer zu entwickeln", stellt Herr Niessen mit Stolz fest.
Durch die neue Gestaltung wurden viele Dienste auf CORDIS nicht nur einfacher zugänglich. Das CORDIS-Entwicklungsteam hatte dadurch auch die Möglichkeit, neue Funktionen hinzuzufügen.
CORDIS beinhaltet nun ein Verzeichnis von A-Z und ein thematisches Inhaltsverzeichnis sowie ein Glossar zu den Fachausdrücken, die allgemein von der Europäischen Kommission in den Unterlagen zu den FTE-Rahmenprogrammen verwendet werden. Anhand eines globalen Suchvorgangs können die Benutzer auch im gesamten Dienst (Datenbanken, Internetseiten und Volltextdokumente) nach der Erwähnung eines Themas oder Schlüsselwortes ihrer Wahl suchen.
Obwohl der Zugang zu den CORDIS-Diensten kostenlos sei, müßten sich die Benutzer aus technischen Gründen für einige Dienste registrieren, erläutert Herr Niessen. Dies sei jedoch von Vorteil, da die Benutzer dann ihr eigenes Suchprofil für die Datenbanken erstellen und den elektronischen Dienst Rapidus verwenden könnten, um sich über Aktualisierungen auf den für sie interessanten Seiten informieren zu lassen. Zusätzlich zu diesen Funktionen sei es für Interessenten, die die Ereignisse in der europäischen FTE-Arena verfolgen wollen, vielleicht nützlich, die neuesten Schlagzeilen vom CORDIS-Nachrichtendienst mitzulesen, die über die Homepage laufen.
Gleichzeitig wurde der CORDIS-Nachrichtendienst selbst einem Facelifting unterzogen. Er präsentiert sich jetzt mit einer Titelseite im ganz eigenen Zeitschriften-Stil. Dabei werden die aktuellsten und wichtigsten Meldungen des Tages hervorgehoben, und der Benutzer spart dadurch wertvolle Zeit für die Suche in der Nachrichtendatenbank (die, wie wir Ihnen versichern möchten, auch weiterhin besteht). Darüber hinaus gibt es nun - getrennt vom CORDIS-Nachrichtendienst - einen spezialisierten Pressedienst, der die Medien bei der Berichterstattung über spezielle Themen im europäischen FTE-Bereich unterstützen soll.
Die weitere Entwicklung von CORDIS scheint weiterzugehen: "Wir müssen uns über unsere Zukunft Gedanken machen", erläutert Herr Niessen.
Durch die Struktur der neuen Homepage sei es möglich, alle Informationen auf CORDIS auf generischer Basis zu strukturieren. Jetzt müsse man nicht mehr auf einer spezifischen Ebene beginnen. Vor allem könne man durch die CORDIS-Bereiche "Finden", "Erforschen" und "Heute" neue Ideen am Gateway zu den Diensten auf CORDIS und darüber hinaus einbringen, ohne auf eine komplett neue Struktur zurückgreifen zu müssen.
"Wir orientieren uns immer an den Reaktionen unserer Benutzer und überlegen, was wir verbessern könnten, was fehlt und was für den Dienst noch relevant ist", fügt er hinzu.
1999 besuchten offiziell 900.000 Benutzer den CORDIS-Dienst, und das CORDIS-Team schätzt, daß diese Zahl nur einen Bruchteil der tatsächlichen Besucherzahl darstellt. Das CORDIS-Management hofft ernsthaft, daß die europäische Forschungsgemeinschaft weiterhin auf CORDIS zurückgreift, um sich über die Forschung und Entwicklung in der EU zu informieren, und daß der neugestaltete Dienst dazu beiträgt, den Bedürfnissen und Anforderungen von Forschern und Innovatoren gerecht zu werden.

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