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Qualitative Aspekte der Beteiligung Schwedens an der Forschung und Entwicklung in der EU

Ein Bericht über "Qualitative Aspekte der Beteiligung Schwedens an EU-Forschungsprogrammen" ist jetzt auf Papier erhältlich und soll demnächst auch in elektronischer Form zur Verfügung stehen.
Der Bericht faßt die Ergebnisse einer Studie über die wissenschaftliche Qualität de...
Ein Bericht über "Qualitative Aspekte der Beteiligung Schwedens an EU-Forschungsprogrammen" ist jetzt auf Papier erhältlich und soll demnächst auch in elektronischer Form zur Verfügung stehen.
Der Bericht faßt die Ergebnisse einer Studie über die wissenschaftliche Qualität der Beteiligung Schwedens am FTE-Rahmenprogramm der EU zusammen, welche die schwedische Königliche Akademie der Wissenschaften, das schwedische Ministerium für Bildung und Wissenschaft und die schwedische Königliche Akademie der Ingenieurwissenschaften 1997 in Auftrag gegeben hatten.
Diese Studie sollte frühere nationale Studien ergänzen, die sich mit der quantitativen Analyse der schwedischen Forschung in der EU und weniger mit deren grundlegenden wissenschaftlichen Qualität beschäftigten.
Obwohl das wissenschaftliche Spektrum sehr umfangreich ist, beschränkten die Forscher ihre Studie auf die erste und vierte Maßnahme unter dem Vierten FTE-Rahmenprogramm der EU (1994 bis 1998).
Sie basiert auf weitreichenden und indirekten Angaben zu den qualitativen Aspekten der schwedischen Beteiligung an der Forschung in der EU, einem von den teilnehmenden Wissenschaftlern ausgefüllten Fragebogen und einer Untersuchung über den Status von Wissenschaftlern aus der EU in schwedischen Forschungsräten und sektoralen Organen. Außerdem legten die Wissenschaftler eine Bewertung der Qualitätssicherung im eigentlichen Bewertungsprozeß vor.
Eine ihrer wichtigsten Schlußfolgerungen besagt, daß die EU-Rahmenprogramme sehr heterogen sind, wobei jedoch nur bestimmte Teile als Grundlagenforschung angesehen werden können. Ausgehend von ihren Erkenntnissen folgern die Autoren: "Die Beteiligung Schwedens an EU-Forschungsmaßnahmen läßt sich in zwei eigene Forschungskulturen aufteilen".
Eine der beiden Kulturen (IT und Industrie/Technologie) besitzt einen geringen Wert für die Grundlagenforschung, dafür aber eine ausgeprägte Verbindung zur Industrie und den sektoralen Organen, während die andere Kultur (Biowissenschaft, Gesellschaftswissenschaften, Umwelt und Humankapital) sich nach Auffassung der Autoren durch eine hohe Relevanz für die Grundlagenforschung sowie ein großes Interesse von seiten der akademisch-wissenschaftlichen Gemeinschaft und Verbindungen zu Fördermaßnahmen des schwedischen Forschungsrates auszeichnet.
Darüber hinaus zeigt die Studie, daß die besten schwedischen Forscher und ihre Projektanwendungen in der EU durchaus wettbewerbsfähig sind und die große Mehrheit der schwedischen Wissenschaftler davon ausgeht, daß ihre EU-Projekte unter der gezielten Grundlagenforschung oder der angewandten Forschung eingeordnet werden können.

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