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Einbeziehung der Umweltaspekte in den Entwicklungsprozeß der Entwicklungsländer

Die Europäische Kommission wird Mittel in Höhe von 50,4 Millionen Euro zur Unterstützung der Entwicklungsländer bei der Einbeziehung der Umweltaspekte in deren Entwicklungsprozesse gewähren, wenn sowohl der Rat der Europäischen Gemeinschaften als auch das Europäische Parlament...
Die Europäische Kommission wird Mittel in Höhe von 50,4 Millionen Euro zur Unterstützung der Entwicklungsländer bei der Einbeziehung der Umweltaspekte in deren Entwicklungsprozesse gewähren, wenn sowohl der Rat der Europäischen Gemeinschaften als auch das Europäische Parlament den diesbezüglichen gemeinsamen Standpunkt der Kommission annehmen.
Der Wortlaut des gemeinsamen Standpunktes des Rats zu diesem Thema (den er am 16. Dezember 1999 annahm) ist nun im Amtsblatt der Europäischen Gemeinschaften nachzulesen.
Der Vorschlag zielt darauf ab, die Fortsetzung der im Rahmen früherer Verordnungen durchgeführten Maßnahmen zu gewährleisten. Er hat die Form eines mehrjährigen Programms zur Förderung von Maßnahmen auf internationaler Ebene, um die Entwicklungsländer bei ihren Bemühungen um die Einbeziehung von Umweltaspekten in ihren Entwicklungsprozeß zu unterstützen.
"Zu diesem Zweck gewährt die Gemeinschaft finanzielle Hilfe und sachgerechte Beratung für die Erarbeitung von Politiken, Strategien, Instrumenten und Technologien im Dienste der nachhaltigen Entwicklung und für die Förderung ihrer Umsetzung bzw. ihres Einsatzes", so der Rat.
Die Unterstützung der Gemeinschaft erfolgt direkt gegenüber den Beteiligten in den Entwicklungsländern sowie indirekt durch eine Stärkung der Umweltkomponente der wirtschaftlichen und entwicklungspolitischen Zusammenarbeit der Gemeinschaft bei den Gemeinschaftsprogrammen.
Durch die im Rahmen dieser Verordnung gewährte Hilfe und Beratung sollte die Unterstützung durch andere Instrumente der Entwicklungszusammenarbeit ergänzt und verstärkt werden, fügt der Rat hinzu.

Fachgebiete

Strategien - Umweltschutz
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