Forschungs- & Entwicklungsinformationsdienst der Gemeinschaft - CORDIS

Wirtschafts- und Sozialausschuß fordert europäische Beschäftigungsstrategie

Der Wirtschafts- und Sozialausschuß hat zu einer Verstärkung der Anstrengungen zur Formulierung einer europäischen Beschäftigungsstrategie aufgerufen, die dem strategischen Ziel der portugiesischen Ratspräsidentschaft, Europa zu einem dynamischen und wettbewerbsfähigen Wirtsch...
Der Wirtschafts- und Sozialausschuß hat zu einer Verstärkung der Anstrengungen zur Formulierung einer europäischen Beschäftigungsstrategie aufgerufen, die dem strategischen Ziel der portugiesischen Ratspräsidentschaft, Europa zu einem dynamischen und wettbewerbsfähigen Wirtschaftsraum mit mehr und besseren Arbeitsplätzen zu machen, entspricht.
In seiner Stellungnahme "Beschäftigung, Wirtschaftsreform und sozialer Zusammenhalt - Für ein Europa der Innovation und des Wissens" hat der Ausschuß ein Arbeitsprogramm für den bevorstehenden Gipfel in Lissabon vorgeschlagen.
Der Ausschuß schlägt eine Anpassung der Sozialmodelle einschließlich der Beseitigung von Beschäftigungshemmnissen, flexibleren Arbeitszeitregelungen und der Reformierung der Finanzstrukturen vor.
Die Stellungnahme besagt weiter, daß eine Schulung weiter Kreise der Bevölkerung im Umgang mit den Technologien der Informationsgesellschaft erforderlich sei und die Unternehmenskultur mit der Schaffung eines für die Gründung und Entwicklung von Unternehmen günstigen Umfeldes gefördert werden solle.
Um Unternehmen bei der Umstellung zu unterstützen, muß nach Meinung des Ausschusses die Innovation sämtliche Tätigkeitsbereiche der Unternehmen betreffen. Die Unternehmen selbst müssen flexibler, anpassungsfähiger und weniger hierarchisch sein.
Der Ausschuß gelangt zu der Schlußfolgerung, daß ein neues Paradigma für den Staat selbst erforderlich ist, da die Bürger vom Staat eine sachgerechte und effiziente Dienstleistung erwarten.
Folgen Sie uns auf: RSS Facebook Twitter YouTube Verwaltet vom Amt für Veröffentlichungen der EU Nach oben