Forschungs- & Entwicklungsinformationsdienst der Gemeinschaft - CORDIS

Ein europäischer Weg in die Informationsgesellschaft

Der Zugang zu den modernen Informations- und Kommunikationsnetzen für alle Bürger wird immer wichtiger, damit sie uneingeschränkt am gesellschaftlichen Leben teilnehmen können. So lautet die Schlußfolgerung des Jahresberichts des Forums Informationsgesellschaft, ein unabhängig...
Der Zugang zu den modernen Informations- und Kommunikationsnetzen für alle Bürger wird immer wichtiger, damit sie uneingeschränkt am gesellschaftlichen Leben teilnehmen können. So lautet die Schlußfolgerung des Jahresberichts des Forums Informationsgesellschaft, ein unabhängiges Beratungsgremium der Europäischen Kommission.
Der Bericht mit dem Titel "A European Way for the Information Society" (Ein europäischer Weg in die Informationsgesellschaft) wurde von der Kommission begrüßt. Erkki Liikanen, EU-Kommissar für Unternehmen und die Informationsgesellschaft, ist der Ansicht, dieser Bericht leiste einen bedeutenden Beitrag zur Debatte über eine Reihe wichtiger Fragen in Verbindung mit der Informationsgesellschaft.
Nach Ansicht des Forums spricht viel für einen ausgeprägten europäischen Weg in die Informationsgesellschaft, um ein Gleichgewicht zwischen den gegensätzlichen Belangen des Wirtschaftswachstums sowie den sozialen und ökologischen Belangen zu finden.
Der Bericht macht deutlich, daß die neuen Technologien aus dem modernen Leben in den Industrieländern bald nicht mehr wegzudenken sein werden; die Informationsgesellschaft ist zwangsläufig eine Weltgesellschaft, da Entfernungen und Grenzen für Informations- und Kommunikationsnetze keine Rolle mehr spielen.
Nach Meinung des Forums eröffnen Informations- und Kommunikationstechnologien Möglichkeiten für wirtschaftliches Wachstum und größeren Wohlstand, falls die entsprechenden Maßnahmen ergriffen werden, insbesondere in bezug auf die allgemeine und berufliche Bildung.
Offene Märkte bieten im allgemeinen die beste Garantie für wirtschaftliche Effizienz, heißt es in dem Bericht. Herr Liikanen begrüßt in diesem Zusammenhang vor allem, daß das Forum nachdrücklich weitere wettbewerbsfördernde Maßnahmen in der Telekommunikation fordert, damit die Zugangsgebühren für Verbraucher und Unternehmen sinken.
Der finnische Kommissar sagte, er teile die Ansicht des Forums in bezug auf die Ausbildung als bestes Mittel zum Erreichen eines hohen Grades an digitaler Kompetenz. Zudem nimmt er wohlwollend die allgemeine Priorität des Forums zur Kenntnis, durch die Förderung eines "Internets für alle" eine Informationsgesellschaft ohne Ausgrenzung zu schaffen. Diese Fragen genießen gegenwärtig für die Kommission im Zusammenhang mit der Initiative eEurope, die 1999 gestartet wurde, absoluten Vorrang.
Folgen Sie uns auf: RSS Facebook Twitter YouTube Verwaltet vom Amt für Veröffentlichungen der EU Nach oben