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Forschungskommissar unterstützt Zusammenarbeit zwischen der EU und Israel

Der europäische Forschungskommissar Philippe Busquin ist kürzlich von einem offiziellen Besuch in Israel zurückgekehrt. Er traf sich mit hochrangigen Ministern, darunter Ran Cohen (Industrie- und Handelsminister), Matan Vilnai (Minister für Wissenschaft, Kultur und Sport) sowi...
Der europäische Forschungskommissar Philippe Busquin ist kürzlich von einem offiziellen Besuch in Israel zurückgekehrt. Er traf sich mit hochrangigen Ministern, darunter Ran Cohen (Industrie- und Handelsminister), Matan Vilnai (Minister für Wissenschaft, Kultur und Sport) sowie Shimon Peres (Minister für regionale Zusammenarbeit), um die Zusammenarbeit zwischen der EU und Israel zu fördern.
Die viertägige Reise des Kommissars mit vielen Zwischenaufenthalten in dem Land umfaßte Besuche der Universitäten von Jerusalem und Tel Aviv, einen Besuch des Weizman Instituts und der Dead Sea Bromine Group sowie ein Treffen mit Vertretern der israelischen Flugzeugindustrie.
Israel nimmt seit 1975 an den FTE-Programmen der EU auf einer Kooperationsbasis teil. 1996 unterzeichnete Israel ein FTE-Assoziationsabkommen mit der EU, das israelische Forscher zur Teilnahme an rund 360 Projekten unter dem Vierten FTE-Rahmenprogramm der EU berechtigte. Das Assoziationsabkommen wird auch unter dem RP5 fortgesetzt. Der Beitrag Israels zum Budget des Programms, das eine Laufzeit von vier Jahren hat, beläuft sich auf 160 Millionen Euro.
Die Hauptforschungsbereiche Israels sind Telekommunikation, Halbleitertechnik, Software, Elektrooptik, Biotechnologie, Pharmakologie, medizinische Geräte, Neurowissenschaft und Umwelt.
Das Land investiert etwa 2,3 Milliarden Euro in inländische Forschungsbemühungen und gibt 8,3 Milliarden Euro für das staatliche Schulwesen aus.
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