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Wissenschaftler aus Europa und Südostasien tauschen Fachkenntnisse über erneuerbare Energien aus

Die Energieorganisationen Europas und Südostasiens haben sich zusammengetan, um auf die Technologien im Bereich erneuerbare Energien aufmerksam zu machen. Außerdem soll mit der Initiative "PRESSEA-2" eine Plattform für Projektmöglichkeiten geschaffen werden.
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Die Energieorganisationen Europas und Südostasiens haben sich zusammengetan, um auf die Technologien im Bereich erneuerbare Energien aufmerksam zu machen. Außerdem soll mit der Initiative "PRESSEA-2" eine Plattform für Projektmöglichkeiten geschaffen werden.
PRESSEA-2 wurde entwickelt, um einschlägige Informationen über erneuerbare Energien in Südostasien und Europa zu sammeln und diese Informationen an interessierte Firmen und Privatpersonen weiterzugeben. PRESSEA-2 wird ein Informationsnetz zu erneuerbaren Energien einrichten und betreiben, das dem Austausch von Informationen und Ideen für die Entwicklung, Förderung und Anwendung erneuerbarer Energiequellen in Südostasien dienen soll. Diese auf regelmäßiger Basis aktualisierten Informationen sind nun im World Wide Web unter folgender Adresse abrufbar:
URL: http://www.ace.or.id
Von hier aus erhalten die Anwender Zugang zu ausführlichen Hintergrundinformationen über das Projekt und die Projektpartner, hilfreiche Links zu anderen Websites, Veranstaltungen und Kontaktadressen.
Die Website enthält außerdem Kurzbeschreibungen aller beteiligten Länder mit ausführlichen Angaben zum derzeitigen Stand der Technik, zu den Plänen für die zukünftige Entwicklung und den Gebieten und Möglichkeiten, die für eine Investition in Frage kommen.
PRESSEA-2 wird vom ENERGIE-Teilprogramm mit dem Titel "Energie, Umwelt und nachhaltige Entwicklung" der Europäischen Kommission im Rahmen des Fünften Rahmenprogramms kofinanziert. Trägerorganisation in Südostasien ist das ASEAN-Energiezentrum (ACE --ASEAN Centre for Energy); ihr europäisches Gegenstück ist die AEA Technology (ETSU) aus dem Vereinigten Königreich, die von BCEOM (Frankreich) und LDK (Griechenland) unterstützt wird. Die teilnehmenden ASEAN-Mitgliedsländer sind Indonesien, Malaysia, die Philippinen, Thailand und Vietnam.
Die europäischen Partner ermitteln und stellen angemessene Beratungsdienste zu verschiedenen Bereichen der Energieentwicklung und -technologie, zu Arbeitskräften und Investitionen für die Projektentwicklung, dem regionalen Handel und der Herstellung von Systemen für erneuerbare Energien bereit. Dies entspricht der strategischen Zielsetzung der Komponente "Erneuerbare Energien" des ASEAN-Aktionsplans für die Zusammenarbeit im Energiebereich für die Jahre 1999 bis 2004, der am 3. Juli 1999 im Rahmen des 17. Treffens der ASEAN-Minister für Energie in Bangkok (Thailand) verabschiedet wurde.

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