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Slowenien drängt auf Teilnahme am Europäischen Forschungsraum

Sloweniens Regierung hat sich mit Nachdruck für die Beteilung an dem von Forschungskommissar Philippe Busquin initiierten Europäischen Forschungsraum (ERA) eingesetzt.
Bei einer Präsentation des slowenischen F&E-Expertenwissens in Brüssel betonte der slowenische Außenminister ...
Sloweniens Regierung hat sich mit Nachdruck für die Beteilung an dem von Forschungskommissar Philippe Busquin initiierten Europäischen Forschungsraum (ERA) eingesetzt.
Bei einer Präsentation des slowenischen F&E-Expertenwissens in Brüssel betonte der slowenische Außenminister für Wissenschaft und Technik Cene Bavec die Wichtigkeit dieses Schrittes für Slowenien.
"Durch die Beteiligung am ERA werden wir in die Lage versetzt, unsere Arbeit mit der von anderen zu vergleichen, und genau diesen Vergleich brauchen wir, damit wir beurteilen können, wie weit wir gekommen sind", so Herr Bavec. "Wir wollen unsere F&E-Institutionen zu europäischen statt zu nationalen Institutionen entwickeln", sagte er weiterhin.
Die slowenische Regierung befaßt sich derzeit mit der Angleichung ihrer gesamten Gesetzesvorschriften an die Vorschriften der EU und wird diesen Prozeß voraussichtlich bis 1. Juli 2000 abgeschlossen haben. Dazu gehören auch Rechtsvorschriften, die es ausländischen Forschern erleichtern sollen, in Slowenien zu arbeiten.
Das Ziel des ERA stimmt darüber hinaus mit der Kampagne des Landes überein, die darauf abzielt, mit umfangreichen F&E-Programmen die Attraktivität des Landes für Hightech-Unternehmen zu erhöhen. Nach Aussage von Herrn Bavec hat das Land vor allem in den Bereichen Biotechnologie, Werkstoffe und Kooperation für technologische Fortschritte beachtliche Ergebnisse erzielt. Das Land beabsichtigt nun, diese Sektoren auszuschöpfen, aber auch die Integration in den ERA zu vollziehen und gleichzeitig das F&E-Expertenwissen und die Schaffung neuer Hightech-Arbeitsplätze unter Beweis zu stellen.
Im Rahmen seiner Vorbereitung auf den EU-Beitritt hat Slowenien der Teilnahme an den europäischen F&E-Programmen einen immer größeren Stellenwert eingeräumt. Im August 1999 beschloß das Land die Kooperation mit der Europäischen Kommission auf dem Gebiet der FTE und ist seither aktiv am Fünften Rahmenprogramm beteiligt.

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