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Förderung europäischer digitaler Inhalte in globalen Netzen

Zur Förderung europäischer digitaler Inhalte in globalen Netzen wie dem Internet, hat die Generaldirektion Informationsgesellschaft eine Aufforderung zur Einreichung von Vorschlägen für Maßnahmen in folgenden Bereichen veröffentlicht:
- Verbesserung des Zugangs zu Risikokapital für KMU und neugegründete Unternehmen, deren Geschäft mit dem Internet zu tun hat;
- Aufzeigen der Nutzbarkeit von Informationen des öffentlichen Sektors;
- Erleichterung der sprachlichen und kulturellen Anpassung digitaler Produkte und Dienste.
Die Förderung europäischer digitaler Inhalte gilt als ein wichtiger Aspekt der Unionspolitiken zur Förderung der Informationsgesellschaft, da globale Netze zu einer Veränderung der Geschäftsabläufe von Unternehmen führen, die in diesem Bereich tätig sind.
Aus dem Haushalt für 2000 wurden rund zehn Millionen Euro für die Förderung des europäischen Marktes für digitale Inhalte veranschlagt.
Im offiziellen Ausschreibungstext heißt es: "Versuche mit neu aufkommenden Geschäftsmodellen und EU-weite Partnerschaften sind entscheidend dafür, daß die europäischen Inhaltsanbieter weltweit wettbewerbsfähig bleiben und Zugang zum globalen Markt gewinnen."
Von dem Vorschlagseinreicher wird eine Marktuntersuchung über die Möglichkeiten einer Überbrückung der Kluft zwischen Unternehmen und Investoren unter besonderer Berücksichtigung der Förderung neugegründeter sowie kleiner und mittlerer Unternehmen erwartet.
Ferner soll durch öffentlich/private Partnerschaften das geschäftliche Potential der Informationsressourcen des öffentlichen Sektors in Europa für Produkte und Dienste im Bereich digitaler Inhalte untersucht und nachgewiesen werden. Vorrang wird Aktionen gegeben, die einen oder mehrere der folgenden Bereiche betreffen: Metadaten, Mehrsprachigkeit von Informationen des öffentlichen Sektors, neue Formen öffentlich/privater Partnerschaften, die mittel- und osteuropäischen Staaten.
Weiterhin soll untersucht werden, inwieweit Produkte durch sprachliche und kulturelle Anpassung europaweit besser zugänglich gemacht werden können.
Die Teilnahme steht den EU-Mitgliedstaaten sowie Island, Liechtenstein und Norwegen offen.
Wir weisen die Interessenten für eine Vorschlagseinreichung darauf hin, den amtlichen Ausschreibungstext im Amtsblatt der Europäischen Gemeinschaften einzusehen.

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