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KERN-Modell zur Unterstützung des ITZF-Projekts für Terminkontrakte

Die Gemeinsame Forschungsstelle (GFS) schreibt ein "KERN"-Modell als ersten Schritt einer untersuchenden sozioökonomischen Studie bezüglich quantitativer Modellbildung zur Unterstützung des Projekts des Instituts für technologische Zukunftsforschung (ITZF) für Terminkontrakte aus.
Das ITZF-Projekt für Terminkontrakte hat eine Reihe von Trends und Veränderungen festgestellt, die sich auf die Möglichkeiten der Politikgestaltung in Europa bis 2010 auswirken. Diese Trends stehen mit politischen und wirtschaftlichen Triebkräften, gesellschaftlichen Faktoren, technologischen Veränderungen und der Umwelt in Verbindung.
"Die Trends üben in vielfacher Hinsicht Druck auf die öffentlichen Ausgaben aus (insbesondere Renten, Gesundheit und Bildung), und zwar in einer Zeit, die von einem Mißverhältnis zwischen Arbeitskräfteangebot und -bedarf (z.B. sinkende Arbeitnehmerzahlen und fehlende berufliche Qualifikationen) und steigenden Kosten für die Industrie (Umweltschutz, zunehmende Überlastung der Verkehrswege) geprägt ist. Die Erweiterung der Europäischen Union, eine dieser grundlegenden Veränderungen, wird dabei von besonderer Bedeutung sein," meint die GFS.
Für diese grundlegenden Trends muß eine adäquate Quantifizierung vorgenommen werden, um die relative Größenordnung und den zeitlichen Rahmen der verschiedenen Trends und ihrer Interaktionen einschätzen zu können. Um das zu ermöglichen, beabsichtigt das ITZF die Schaffung institutseigener Kompetenzen in bezug auf langfristige Modellbildung. Dabei plant das ITZF insbesondere den Aufbau eines Systems verbundener Modelle der erweiterten EU, die für Szenarien-Simulationen offen sind. Diese Ausschreibung betrifft das KERN-Modell dieses Modellsystems, das in einem kohärenten Rahmen die Beziehungen der materiellen und finanziellen Ströme behandelt. Eine weitere gesonderte Ausschreibung befaßt sich mit der Erstellung von Untermodellen.
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