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Bulgarische Kernkraftwerke sollen mit Mitteln der Gemeinschaft modernisiert werden

Über 200 Millionen Euro wurden für die Erneuerung von Kernkraftwerken in Bulgarien vorgesehen, damit diese international anerkannten Sicherheitsniveaus entsprechen.
Das Geld wird in Form eines Darlehens der Europäischen Kommission vergeben, das von der bulgarischen Regierung u...
Über 200 Millionen Euro wurden für die Erneuerung von Kernkraftwerken in Bulgarien vorgesehen, damit diese international anerkannten Sicherheitsniveaus entsprechen.
Das Geld wird in Form eines Darlehens der Europäischen Kommission vergeben, das von der bulgarischen Regierung und dem nationalen Stromversorgungsunternehmen NEK unterzeichnet wurde. Es ist Teil eines Abkommens über die Schließung älterer und technisch rückständiger Anlagen.
Auf Grundlage eines im April fertiggestellten unabhängigen Gutachtens, in welchem die wirtschaftliche und finanzielle Durchführbarkeit der Modernisierung des Kernkraftwerks Kozloduy bestätigt wird, genehmigte die Europäische Kommission das Darlehen in Höhe von 212,5 Millionen Euro im Namen von Euratom.
Die Vorbereitungsphasen dieses Projekts haben unter Beteiligung eines europäischen Konsortiums bereits begonnen. Die Gesamtkosten für das Projekt werden auf 490 Millionen Euro veranschlagt.
Die nicht modernisierungsfähigen Anlagen von Kozloduy werden von der bulgarischen Regierung gemäß einer im Jahre 1999 mit der Kommission getroffenen Vereinbarung stillgelegt.
Die Bedeutung der Förderung der nuklearen Sicherheit in Mittel- und Osteuropa im Kontext der Erweiterung der Europäischen Union wurde vor kurzem vom Europäischen Rat in Köln besonders betont.

Fachgebiete

Kernfusion - Umweltschutz
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