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Finnischer Ratsvorsitz ruft "European Network of Living Labs" ins Leben

Am 20. November hat der Finnische Ratsvorsitz das "European Network of Living Labs" in Espoo, Finnland, ins Leben gerufen, das einen Schritt in Richtung eines neuen europäischen Innovationssystems (EIS) bedeutet.

Das "European Network of Living Labs" ist ein Zusammenschluss ...

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Am 20. November hat der Finnische Ratsvorsitz das "European Network of Living Labs" in Espoo, Finnland, ins Leben gerufen, das einen Schritt in Richtung eines neuen europäischen Innovationssystems (EIS) bedeutet.

Das "European Network of Living Labs" ist ein Zusammenschluss von öffentlich-privaten Partnerschaften (PPP), bei dem sich Unternehmen, öffentliche Behörden und Bürger zusammentun, um Informationen auszutauschen und neue Produkte in den Bereichen der Informations- und Kommunikationstechnologien (IKT) und mobilen Dienste zu erforschen und zu testen.

Durch eine Verlagerung der Forschung weg von den Laboren hinaus ins wahre Leben soll die Innovation gefördert werden. Bürger und Nutzer in den Städten und Regionen sollen im Rahmen der Initiative dazu ermutigt werden, mit Forschern, Entwicklern und Designern zusammenzuarbeiten, um einen Beitrag zum Innovationsprozess zu leisten.

Der finnische Premierminister Matti Vanhanen sagte auf der Eröffnungsveranstaltung: "Eines der Ziele des Netzwerks ist es, Unternehmen aus der ganzen Welt anzulocken, damit sie sich an der Forschung und den Innovationsbemühungen in Europa beteiligen."

"Neue konkrete Maßnahmen sind nötig, um ... Europa wettbewerbs- und innovationsfähiger zu machen, und zwar in einer Weise, bei der der Mensch und die wirklichen Bedürfnisse der Bürger im Mittelpunkt stehen."

Bis jetzt haben sich rund 20 europäische Städte der Initiative angeschlossen, darunter die spanischen Städte Barcelona, Mataro und Sant Cugat sowie die Region Katalonien, Budapest, Istanbul, London, Salzburg, Sophia-Antipolis in Frankreich, Stuttgart, Tallinn, Turin, Kopenhagen, Helsinki, Oslo, die schwedisch-dänische Region Öresund sowie die vier schwedischen Städte Lund, Malmö, Västervik und Stockholm.

"Städte und Regionen in ganz Europa erringen komparative Vorteile, indem sie ihre Infrastruktur für Transport und Telekommunikation schnell ausbauen. Städte, die zu Knotenpunkten in grenzüberschreitenden Netzwerken werden, ziehen laut "Living Labs"-Website Unternehmen und Investoren, Touristen und andere Besucher an.

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