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Schwerpunkte Ungarns bei der FTE-Zusammenarbeit mit der EU

Vom 7.-8. Juli 1994 veranstaltete die Europäische Kommission in Bratislava (Preßburg) eine Konferenz, auf der die künftige wissenschaftlich-technische Zusammenarbeit mit den Ländern Mittel- und Osteuropas erörtert wurde. Die Kommission bat alle Teilnehmerländer um Festlegung i...
Vom 7.-8. Juli 1994 veranstaltete die Europäische Kommission in Bratislava (Preßburg) eine Konferenz, auf der die künftige wissenschaftlich-technische Zusammenarbeit mit den Ländern Mittel- und Osteuropas erörtert wurde. Die Kommission bat alle Teilnehmerländer um Festlegung ihrer vorrangigen Handlungsbereiche im Hinblick auf die künftige Zusammenarbeit im 4. Rahmenprogramm der Gemeinschaft.

Ungarn möchte in folgenden Bereichen mit der EU zusammenarbeiten:
- Endlagerung radioaktiver Abfälle;
- Entwicklung geographischer Informationssysteme (GIS);
- Lebensmittelverarbeitung;
- Zulieferung für die Automobilindustrie;
- Entwicklung landwirtschaftlicher Maschinen.

Darüber hinaus schlägt Ungarn folgende Regionalprojekte vor:
- Anwendung von GIS im Donaubecken;
- Einrichtung von EG-Verbindungsbüros für Forschung und Technologie (VALUE) oder gleichwertigen Informationszentren zur Verbreitung von Informationen über EU-Programme. Dies ist bereits Teil des nationalen Innovationsprogramms in Ungarn.

Quelle: Europäische Kommission, GD XII/B-2
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