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Forschungsbeihilfe für Forstwirtschaft und Papierherstellung

Die Europäische Kommission hat die Pläne der französischen Regierung gebilligt, das Forschungsbeihilfesystem für die Forstwirtschaft und Papierherstellung um weitere fünf Jahre zu verlängern (bis Ende 1999). Das derzeitige Beihilfesystem wurde am 31. Januar 1990 von der Kommis...
Die Europäische Kommission hat die Pläne der französischen Regierung gebilligt, das Forschungsbeihilfesystem für die Forstwirtschaft und Papierherstellung um weitere fünf Jahre zu verlängern (bis Ende 1999). Das derzeitige Beihilfesystem wurde am 31. Januar 1990 von der Kommission genehmigt (Beihilfe-Nr. 298/89) und läuft Ende 1994 aus.

Das Beihilfesystem finanziert sich aus einer steuerähnlichen Abgabe auf Zellstoff, Papier und Pappe aus Frankreich. Vom jährlichen Aufkommen in Höhe von 9 Mio. ECU gehen 46% an die "Association Forets Celluloses AFOCEL", einen Verband der Zellstoffhersteller. Mit diesen Mitteln werden Forschungsaufgaben in Holzwirtschaft und Waldbau finanziert. Insgesamt 52% gehen an das "Centre Technique du Papier" für Forschungsaufgaben bei der Papierherstellung. Mit den restlichen 2% wird die Verwertung von Altpapier gefördert.

Da die geförderten Tätigkeiten relativ weit von einer kommerziellen Nutzung entfernt sind, ist die Kommission der Ansicht, daß die Beihilfe die Handelsbedingungen nicht in einer Weise verändert, die dem gemeinsamen Interesse zuwiderläuft. Daher hat die Kommission von der Ausnahmeregelung gemäß Artikel 92 Absatz 3 Buchstabe c des EG-Vertrags Gebrauch gemacht, wonach Beihilfen zur Förderung der Entwicklung gewisser Wirtschaftszweige oder -gebiete zulässig sind.

Quelle: Europäische Kommission, Dienst des Sprechers
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Länder

  • Frankreich

Fachgebiete

Werkstofftechnik
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