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Sieben europäische Luftfahrt-Forschungseinrichtungen vereinen ihre Kräfte

Am 11. Oktober 1994 unterzeichneten in Brüssel sieben europäische Forschungseinrichtungen des Luftfahrtsektors ein Partnerschaftsabkommen. Professor Antonio Ruberti, Kommissionsmitglied für Wissenschaft, Forschung und Entwicklung, wohnte der Feierlichkeit bei.

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Am 11. Oktober 1994 unterzeichneten in Brüssel sieben europäische Forschungseinrichtungen des Luftfahrtsektors ein Partnerschaftsabkommen. Professor Antonio Ruberti, Kommissionsmitglied für Wissenschaft, Forschung und Entwicklung, wohnte der Feierlichkeit bei.

Das Abkommen wurde von den Leitern folgender Einrichtungen unterzeichnet: CIRA (Italien), DLR (Deutschland), DRA (Großbritannien), FFA (Schweden), INTA (Spanien), NLR (Niederlande) sowie ONERA (Frankreich). Es ist der erste Schritt zu einem gemeinsamen Aktionsplan, mit dem die Technologiebasis des europäischen Luftfahrtsektors gestärkt werden soll.

Prof. Ruberti betonte während der Unterzeichnungszeremonie, daß das Abkommen einen Meilenstein auf dem Weg zu einer europäischen Luftfahrt-Forschungsgemeinschaft darstelle; dies widerspiegele unübersehbare Trends in der zivilen und militärischen Luftfahrtindustrie. Er fügte hinzu, daß die Beteiligung der Einrichtungen an Forschungsaufgaben im 4. EU-Rahmenprogramm eine ausgezeichnete Gelegenheit biete, neue Kontakte zu knüpfen und zu vertiefen.

Die engere Zusammenarbeit (Wissenschaftszentren, Arbeitsumverteilung, gezielte Verflechtung usw.) wird die fachlichen Schwerpunkte und individuellen Ressourcen der Einrichtungen stärken und effektivere Forschungsleistungen für die Industrie, Luftfahrtgesellschaften, Regierungen und andere Beteiligte ermöglichen.

Das Abkommen sieht zunächst folgende Maßnahmen vor:

- Konzipierung und Durchführung gemeinsamer Forschungsprogramme und Projekte zum Technologieerwerb;

- Durchführung wirksamer Maßnahmen zum rationellen Einsatz von Ressourcen;

- Austausch qualifizierter Mitarbeiter.

Die Europäische Union hat vor kurzem 230 Mio. ECU für die Luftfahrtforschung im FTE-Programm für Industrie- und Werkstofftechnik (BRITE/EURAM III) bereitgestellt (4. Rahmenprogramm); damit soll die Zusammenarbeit zwischen der Luftfahrtindustrie und europäischen Forschungseinrichtungen gestärkt werden.

Quelle: Europäische Kommission, Dienst des Sprechers
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