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W3C gibt optimale Verfahren für das mobile Internet bekannt

Die Gruppe gab bekannt, dass das World Wide Web Consortium (W3C) wichtige Akteure der Mobiltelefonbranche an einen virtuellen Tisch geholt habe, um eine Übereinkunft über optimale Verfahren für Inhalte im mobilen Internet zu erzielen. Die Rahmenbedingungen unter dem Titel "Mob...

Die Gruppe gab bekannt, dass das World Wide Web Consortium (W3C) wichtige Akteure der Mobiltelefonbranche an einen virtuellen Tisch geholt habe, um eine Übereinkunft über optimale Verfahren für Inhalte im mobilen Internet zu erzielen. Die Rahmenbedingungen unter dem Titel "Mobile Web Application Best Practices" sollen die Zusammenarbeit zwischen den Branchenriesen fördern, um eine positivere Benutzererfahrung in der Mobilfunkumgebung zu erreichen. Das Projekt wird teilweise von MOBIWEBAPP (Mobile web applications for future internet services) finanziert, das im Rahmen des Themenbereichs "Informations- und Kommunikationstechnologien" (IKT) des Siebten EU-Rahmenprogramms (RP7) unterstützt wird. MOBIWEBAPP wird vom W3C, einem Branchenkonsortium mit mehr als 350 Mitgliedern aus Forschung und Industrie, geleitet, dem Sir Tim Berners-Lee, der Erfinder des Internets, vorsteht. In "Mobile web applications best practices" wird die Erfahrung vieler Interessengruppen des mobilen Internets in Form von praktischen Ratschlägen für die Erstellung von Inhalten zusammengefasst, sodass diese problemlos auf jedem Mobiltelefon dargestellt werden können. Entwickler und andere Produzenten von Inhalten werden den Erfahrungsaustausch zur Erstellung von Internetanwendungen, mit denen es sich auf Mobilfunkgeräten bequem im Internet surfen lässt und bekannte Probleme vermieden werden können, zu schätzen wissen. Heute lässt sich nahezu jede Website mit halbwegs vernünftiger Geschwindigkeit und tragbaren Kosten auf einem Mobiltelefon darstellen, nachdem Sie einen Datenvertrag bei Ihrem Mobilfunkanbieter abgeschlossen haben. Sie können E-Mails von Ihrem normalen Konto abrufen und versenden. Für private Nutzer ist das eine bequeme und tolle Angelegenheit, für geschäftliche Nutzer kann es ein wichtiges mobiles Arbeitsmittel sein. Es ist jedoch noch weit vom Standard der Internetnutzung auf einem PC entfernt. Und das ist einer der Gründe für das Projekt MOBIWEBAPP, in dem sich eine Gruppe aus Forschern, Wissenschaftlern und Ingenieuren zusammengefunden hat, um zu erarbeiten, wie sich ein reibungsloser Betrieb des mobilen Internets gewährleisten lässt. Insbesondere wurden von einer Arbeitsgruppe aus Vertretern europäischer und US-amerikanischer Branchengrößen, wie AT&T, Deutsche Telekom, France Telecom, Google, Hewlett-Packard, Opera Software, Vodafone, Volantis, optimale Verfahren entwickelt. Eines ihrer Ziele war die Erstellung einer Liste optimaler Verfahren, die alle Unternehmen in der mobilen Internetkette befolgen würden. Zu dieser Kette gehören zunächst einmal Mobiltelefonhersteller, Entwickler von Software für mobile Browser und E-Mail-Anwendungen, Mobilfunkanbieter und Unternehmen, die Webseiten erstellen. Diese jüngst veröffentlichten optimalen Verfahren beruhen auf einem Modell dafür, wie sich PCs im Internet verhalten sollten - aber nicht immer tun. Wenn die Richtlinien befolgt werden, könnte die Welt des Mobiltelefons eine abgerundete, ausgereifte Version des Internets auf dem PC darstellen. Vor allem aufgrund der schieren Menge der Internetanwendungen hat es einige Zeit gedauert, bis dieses Dokument an diesem Punkt angelangt ist. Arbeitsgruppen für Web-Benachrichtigungen, Web-Ereignisse und Geolokalisierung bringen eine Vielfalt an JavaScript APIs (Application Programming Interfaces) hervor, mit denen sich die Kluft zwischen Internet- und nativen Anwendungen auf vielen Computern reduzieren lassen sollte. Ein ähnlicher Trend wird bei mobilen Geräten erwartet. Das Dokument untersucht ausführlich, welche Internettechnologien auf mobilen Geräten relevant sind, hebt verschiedene APIs für den Einsatz in Internetanwendungen hervor und erklärt, wie die Vorschläge befolgt werden können und was jeder Vorschlag bedeutet. "Ich bin begeistert von diesem Dokument, das ich bereits selbst verwendet habe, um sicherzustellen, dass das W3C Cheat Sheet, eine mobile Internetanwendung, nicht nur auf mobilen Geräten, sondern auf allen Geräten funktioniert", sagte Dominique Hazael-Massieux, W3C-Initiativenleiter für mobiles Internet. "Diese Richtlinien enthalten gute Ratschläge von Entwicklern praxisnaher Internetanwendungen, Telekommunikationsunternehmen und Internetbrowserherstellern."

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