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306 europäische Wissenschaftler erhalten Stipendien aus dem Programm "Humankapital und Mobilität"

Der Text dieser Nachricht wurde unverändert aus der Datenbank RAPID der Europäischen Kommission übernommen:

Auf Vorschlag von Frau CRESSON, dem für die Forschung zuständigen Kommissionsmitglied, hat die Kommission eine neue Liste von 306 europäischen Forschern genehmigt, die ...
Der Text dieser Nachricht wurde unverändert aus der Datenbank RAPID der Europäischen Kommission übernommen:

Auf Vorschlag von Frau CRESSON, dem für die Forschung zuständigen Kommissionsmitglied, hat die Kommission eine neue Liste von 306 europäischen Forschern genehmigt, die im Rahmen des Programms "Humankapital und Mobilität" ein Stipendium erhalten und dank diesem ihre Arbeiten in Forschungslaboratorien und -stellen anderer Mitgliedstaaten durchführen können. Mit diesem Beschluß wird die Zahl der sogenannten "institutionellen" Stipendiaten, die dank diesem mit dem dritten F&E-Rahmenprogramm durchgeführten spezifischen Programm unterstützt werden, auf 2142 erhöht.

In einer ersten Phase hatte die Kommission bereits die 732 europäischen Stellen festgelegt, die zur Aufnahme der Stipendiaten ermächtigt sind, und die diesen zu überweisenden Mittel in Höhe von insgesamt 120 Mio. ECU freigegeben. Die Stipendienkandidaten werden von den Forschungsstellen ausgesucht und der Kommission vorgeschlagen, weshalb man sie "institutionelle" Stipendiaten nennt. Bis zum Abschluß der Aktion "Humankapital und Mobilität" Anfang 1996 sollen insgesamt 3400 solche Stipendiaten beschäftigt werden, zu denen noch 2500 individuelle Stipendiaten hinzukommen.

Die Mobilitätsförderung gehört gemäß dem Weißbuch "Wachstum, Wettbewerbsfähigkeit und Beschäftigung" zu den wichtigsten Prioritäten der europäischen F&E-Politik. Mit der Errichtung von Forschungsnetzen unterstützt die Forschungspolitik die Europäische Union in ihren Bemühungen, eine wissenschaftliche Gemeinschaft von hohem Niveau zu schaffen, und erhöht dadurch ihre Wettbewerbsfähigkeit.

Dieses Ziel tritt im vierten F&E-Rahmenprogramm (1994-1998) noch deutlicher zutage, dessen spezifisches Programm "Förderung der Ausbildung und Mobilität der Forscher" mit Mitteln in Höhe von 744 Mio. ECU die Errichtung von Forschungsnetzen, insbesondere dank einer besseren Zusammenarbeit zwischen Hochschulen und Unternehmen, zum Ziele hat. Ferner soll dieses Programm den Forschern den Zugang zu den großen wissenschaftlichen Einrichtungen der Union erleichtern und Bildungsaufenthalte in anderen Mitgliedstaaten fördern. Im neuen Programm ist die Teilfinanzierung von jährlich rund 5000 Forschern vorgesehen.

Die Abwicklung der Verwaltungsverfahren ist weitgehend erleichtert worden. Im Gegensatz zu der bisherigen Praktik wird auf eine vorläufige Auswahl der zur Aufnahme von Forschern aus anderen Ländern ermächtigten Forschungsstellen verzichtet. Dagegen werden die Stipendien den ausgewählten Bewerbern direkt von der Kommission erteilt.

Quelle: Europäische Kommission, Dienst des Sprechers
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