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Schulung mittelständischer Unternehmen im Umgang mit elektronischen Informationssystemen

Art der Ausschreibung: Dienstleistungsauftrag;
Gegenstand: Schulung mittelständischer Unternehmen im Umgang mit elektronischen Informationssystemen;
Vergabestelle: Europäische Kommission, GD XIII (Telekommunikation, Informationsmarkt und Nutzung der Forschungsergebnisse).

Beschreibung: Der folgende Text wurde auszugsweise aus der ECHO-Datenbank TED (Tenders Electronic Daily) übernommen. Einzelheiten sind TED, dem Amtsblatt oder den anzufordernden Ausschreibungsunterlagen zu entnehmen:

Eine der Hauptzielsetzungen des von der Generaldirektion GD XIII/E/2 der Europäischen Kommission durchgeführten IMPACT II Programms (Massnahmen zur Politik in bezug auf den Informationsmarkt) besteht in der Förderung von kleinen und mittleren Unternehmen (KMU) zur Verwendung elektronischer Informationsquellen und -dienste als strategisches Mittel. Zur Realisierung dieses Ziels hat die Kommission eine Reihe von Massnahmen ergriffen, um das Bewußtsein über das Bestehen solcher Dienste und den potentiellen Nutzen ihres Einsatzes zu fördern. Schließlich wurde ein Netz aus 30 'national awareness partners (NAP)' geschaffen. Diese NAPs haben die Kommission bei ihren Sensibilisierungsmaßnahmen unterstützt durch die Organisation von Seminaren, Konferenzen, Workshops und Schulungen für potentielle Anwender einschließlich KMUs, wodurch sich jetzt erheblich mehr KMUs über die Möglichkeiten der elektronischen Informationsbeschaffung bewußt sind. Die Erfahrung aus verschiedenen Projekten zeigt jedoch auch, daß KMUs weiterhin Unterstützung und Schulung erhalten müssen, um in den Genuß sämtlicher Vorteile von elektronischen Informationsdiensten zu gelangen und durch eine systematische und strukturierte Vorgangsweise die Informationsquellen zur Förderung von Wachstum und Wettbewerbsfähigkeit zu nutzen.

Langfristig und als Ergänzung zu den Aktivitäten der NAPs ist eine Verbesserung der Infrastruktur (d.h. Organisation und Verfahren) des Informationstransfers für die KMUs erforderlich. Die Infrastruktur sollte aus Organisationen bestehen, an die sich die KMUs mit Fragen betreffend den Einsatz und das Abfragen von Information als strategisches Mittel wenden können. Beispiele hierfür wären Berufsverbände der KMUs, wobei es sich hier um einen allgemeinen Begriff für verschiedene Arten von Organisationen handelt, die für die KMUs beratend tätig sind und Organisationen wie z.B. Berufsverbände, Handelskammern, für KMUs tätige Forschungs- und Entwicklungsinstitute, Berater, Buchprüfer usw. umfassen. Diese Organisationen stellen den KMUs bereits Informationen mittels Rundschreiben, Seminaren und Konferenzen zur Verfügung und stellen somit für diese logische Kontaktstellen dar. Idealerweise und langfristig sollten Berufsverbände von KMUs in allen Industrie- und Dienstleistungssektoren als strategische Informationszentren für KMUs tätig sein können. Diese strategischen Informationszentren sollten, wie ihr Name schon sagt, die KMUs in allen Bereichen der Informationsbeschaffung unterstützen.

Aufgrund dieser Voraussetzungen und im Rahmen eines Vorprojekts auf Versuchsbasis sucht die Kommission nun einen Auftragnehmer, der die Methodologie zur Schaffung einer entsprechenden Infrastruktur für den Informationstransfer für KMUs auf Versuchsbasis entwickelt und testet. Die Zielsetzungen des Projekts lauten wie folgt:

Entwicklung und Testen einer Methodologie zur Schaffung einer entsprechenden Infrastruktur (Organisation und Verfahren) für den Informationstransfer für KMUs, um somit zu gewährleisten, daß KMUs Zugang zu den für die Aufrechterhaltung und Entwicklung ihrer Wettbewerbsfähigkeit erforderlichen Informationen haben. Bei dieser Infrastruktur soll es sich um strategische Informationszentren handeln, die KMUs bei Fragen zur Information als strategisches Mittel unterstützen und ebenso als kompetente Fachleute in der Erteilung von Information tätig sein können, die entsprechende Informationsinfrastruktur in den KMUs implementieren können (Überprüfung von Information). Das Projekt selbst besteht aus vier Phasen:

1. Analyse von Informationserfordernissen und Grundschulung.

2. Benennung der Dienste, die in Zukunft von der entsprechenden Infrastruktur ausgeführt werden (Informationsbeschaffung und -überprüfung) sowie Erstellung eines Arbeitsplans hierfür einschließlich Sensibilisierung in KMUs für die Infrastruktur und ihre Komponenten.

3. Entwicklung einer Methodologie zur Unterstützung von KMUs bei der Schaffung eines entsprechenden Rahmenprogramms für die Informationsbeschaffung (Informationsüberprüfung) sowie Testen dieser Methodologie in der Praxis anhand von zwei KMUs einer jeden dieser Organisationen.

4. Bewertung des Projekts.
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