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Kommission genehmigt einen Globalzuschuß für die Provinz Salamanca (Spanien)

Auf Vorschlag von Frau Monika Wulf-Mathies, der für Regionalpolitik und Kohäsion zuständigen Kommissarin, genehmigte die Kommission einen Globalzuschuß von rund 12,9 Mio. ECU für die Verbesserung der Wettbewerbsfähigkeit in der Provinz Salamanca, Region Kastilien und Leon in S...
Auf Vorschlag von Frau Monika Wulf-Mathies, der für Regionalpolitik und Kohäsion zuständigen Kommissarin, genehmigte die Kommission einen Globalzuschuß von rund 12,9 Mio. ECU für die Verbesserung der Wettbewerbsfähigkeit in der Provinz Salamanca, Region Kastilien und Leon in Spanien. Die Provinz Salamanca mit einer Bevölkerung von 356 845 Einwohnern erstreckt sich über eine Fläche von 12.336 km2.



Die Intervention des EFRE trägt zu öffentlichen Aufwendungen von insgesamt 18,319 Mio. ECU bei. Mit diesem Betrag sollen 20,788 Mio. ECU im privaten Sektor mobilisiert werden, so daß sich die Gesamtinvestitionen auf 39,107 Mio. ECU belaufen. Diese Intervention soll in der Zeit vom 25.10.1994 bis zum 31.12.1999 durchgeführt werden.



Die geplanten Maßnahmen sind auf folgende Schwerpunkte ausgerichtet:



- Investitionshilfen für die Industrie und das Handwerk. (Diese, den KMU vorbehaltene Hilfe umfaßt direkte Beihilfen, aber auch Zinsvergünstigungen);



-FuE-Maßnahmen, mit denen die Produktionsqualität der Unternehmen verbessert werden soll;



- Investitionshilfen im Dienstleistungssektor insbesondere mit dem Ziel, den tertiären Sektor durch direkte Beihilfen oder Zinsvergünstigungen zu unterstützen;



- Förderung der Vertriebsnetze und Erzeugnisse zur Unterstützung des Absatzes der Erzeugnisse außerhalb der Provinz;



- Messen und Ausstellungen (im Rahmen dieser Maßnahme soll den Unternehmen und Verbänden die Möglichkeit zur Teilnahme an nationalen und internationalen kommerziellen Veranstaltungen gegeben werden);



- Beihilfen für Investitionen im Fremdenverkehr (mit dieser Unterstützung soll die Ausstattung im Fremdenverkehrsgewerbe sowohl quantitativ als auch qualitativ verbessert werden, wobei der Schwerpunkt auf den Dienstleistungen liegt, womit das Image der Provinz verbessert werden soll);



- Bereitstellung von Infrastruktur für die technologische Entwicklung, wobei das Schwergewicht auf dem Multimediasektor liegt, insbesondere auf Software für das Erlernen von Sprachen und für das touristische Angebot;



- Dienstleistungszentrum für Unternehmen, das die logistische Grundinfrastruktur für die Unternehmer bilden soll.

Quelle: Europäische Kommission, Dienst des Sprechers
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