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Konferenz spricht sich für Unterstützung der Erarbeitung von europäischen Normen für die Luftqualität in Innenräumen aus

Auf einer Tagung am 9. Juni 1995 in Düsseldorf sprachen sich die anwesenden Belüftungsexperten für die Erarbeitung von Normen für die Luftqualität in Innenräumen bei Sicherung einer effizienten Energienutzung aus.



Die Tagung wurde im Auftrag der Vereinigung der europäischen...
Auf einer Tagung am 9. Juni 1995 in Düsseldorf sprachen sich die anwesenden Belüftungsexperten für die Erarbeitung von Normen für die Luftqualität in Innenräumen bei Sicherung einer effizienten Energienutzung aus.



Die Tagung wurde im Auftrag der Vereinigung der europäischen Heizungs- und Klimaverbände (REHVA) und des Programms THERMIE der Europäischen Kommission von der VDI-TGA ausgerichtet. Der Tagung war die Ablehnung des Entwurfs einer vom CEN (Europäischer Normungsausschuß) vorgelegten Norm für die Luftqualität in Innenräumen vorausgegangen. Ziel der jetzigen Tagung war die Herbeiführung eines größeren Konsens auf diesem Gebiet. Es wurde auch das Problem angesprochen, daß z.T. nur unzureichende Informationen vorliegen, auf deren Basis eine Norm endgültig festgelegt werden könnte.



Im Entwurf des CEN werden für Belüftungsanlagen neue Konstruktionskriterien und eine stufenweise Methode für die Bestimmung von Entwurfskriterien für bestimmte Gebäuden vorgeschlagen. Darin finden sich auch relativ neue Begriffe wie die Empfindungsbelastung, die individuelle Wahrnehmung der Luftqualität und die Belüftungseffektivität.



Der Vorschlag des CEN zur Veröffentlichung dieses Dokuments als CEN-Bericht wurde begrüßt, weil sich auf diese Weise aus der Anwendung der neuen Konzepte Erfahrungen sammeln ließen, während die Forschungsarbeiten fortgesetzt werden.



Die REHVA wird ihre Mitglieder (darunter beratende Ingenieure und sonstige, für den Entwurf, die Fertigung und den Einbau von Belüftungs- und Klimaanlagen sowie Heizungs- und sonstigen Systemen der Haustechnik zuständige Fachleute) auffordern, die Entwurfsprinzipien des CEN in den nächsten beiden Jahren an möglichst vielen Gebäuden umzusetzen. Damit Fortschritte nicht lange auf sich warten lassen, soll es auch zu einer Zusammenarbeit zwischen REHVA und dem Gemeinschaftsprogramm THERMIE kommen.

Quelle: REHVA
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