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Finanzierungen der Europäische Investitionsbank (EIB) in Mittel- und Osteuropa

Die EIB ist eine Institution der EU für langfristige Finanzierungen, deren vorrangige Aufgabe darin besteht, Anlageinvestitionen zu unterstützen, die die europäische Integration voranbringen.



Seit der EIB 1990 die Genehmigung erteilt wurde, in den Ländern Mittel- und Osteur...
Die EIB ist eine Institution der EU für langfristige Finanzierungen, deren vorrangige Aufgabe darin besteht, Anlageinvestitionen zu unterstützen, die die europäische Integration voranbringen.



Seit der EIB 1990 die Genehmigung erteilt wurde, in den Ländern Mittel- und Osteuropas zu operieren, hat sie Mittel, Know-How, und Sachkenntnis zur Verfügung gestellt, um diese Länder beim Übergang in die Marktwirtschaft zu unterstützen.



Bis Mitte 1995 hatte die Bank 2,7 Mrd.ECU in Projekte in den Bereichen Verkehr, Telekommunikation, Energie, Industrie und Umwelt investiert. Für den Zeitraum 1994-1996 sind 3 Mrd.ECU für Projekte in Albanien, Bulgarien, der Tschechischen Republik, Estland, Lettland, Litauen, Polen, Rumänien und der Slowakei vorgesehen. 1993 hatte die EIB außerdem die Genehmigung, in Slowenien Kredite in einer Höhe bis zu 150 Mio. ECU auszureichen.



Die häufigsten Finanzpartner der EIB in Mittel- und Osteuropa sind die EBWE, die Weltbank und Finanzierungsgremien der Mitgliedstaaten der Europäischen Union.



Die Aktivitäten der EIB in diesen Ländern umfassen:

- Verbesserung der Flugsicherungssysteme in Bulgarien, Ungarn, Estland, Rumänien und der Slowakei durch die Bereitstellung von 155 Mio. ECU, sowie 60 Mio. ECU für die Flughafenmodernisierung in Litauen und Polen;

- Modernisierung des Straßennetzes und der Eisenbahn, einschließlich eines Kredits in Höhe von 125 Mio. ECU, der kürzlich der staatlichen tschechischen Eisenbahngesellschaft zur Modernisierung der Strecke Berlin-Prag-Wien gewährt wurde;

- Modernisierung des Telekommunikationsnetzes in Bulgarien, der Tschechischen Republik Ungarn, Polen und der Slowakei, einschließlich eines Kredits an Rumänien in Höhe von 80 Mio. ECU zur Verlegung von 700 neuen Telefonleitungen;

- Rationalisierung und Wiederaufbau der Versorgung mit Ressourcen sowie Ressourcenerschließungin der Region, einhergehend mit der Modernisierung von Kraftwerken und Lager- und Transporteinrichtungen für Gas in den verschiedenen Ländern, einschließlich Polen, Rumänien der Slowakei und der Tschechischen Republik;



- Entwicklung von Industriezweigen mit vorrangiger Bedeutung für Gemeinschaftsunternehmen mit Partnern aus der Europäischen Union (JOPP) und Direktinvestitionen von Firmen aus der Europäischen Union, sowie allgemeine Kredite oder zeitweilige Kreditlinien zu Banken der Region zur Bildung von Fonds für kleine und mittlere Vorhaben.



Während des Zeitraums 1990-1995 hat die EIB, aufgeteilt nach Ländern, Kredite mit folgendem Gesamtvolumen gewährt:



- 886 Mio. ECU für Polen;

- 537 Mio. ECU für Ungarn;

- 477 Mio. ECU für die Tschechische Republik;

- 290 Mio. ECU für Rumänien;

- 226 Mio. ECU für Bulgarien;

- 203 Mio. ECU für die Slowakei;

- 88 Mio. ECU für Slowenien;

- 47 Mio. ECU für Estland;

- 15 Mio. ECU für Litauen;

- 10 Mio. ECU für Albanien;

- 5 Mio. ECU für Lettland.

Quelle: Europäische Kommission, GD I
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Länder (11)

  • Albanien, Bulgarien, Tschechische Republik, Estland, Ungarn, Litauen, Lettland, Polen, Rumänien, Slowenien, Slowakei
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