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Anwerbung von europäischen Führungskräften für Schulungen in Japan

Art der Ausschreibung: Dienstleistungsauftrag;
Vergabestelle: Europäische Kommission, GD III (Industrie)

Beschreibung: Der folgende Text wurde auszugsweise aus der ECHO-Datenbank TED (Tenders Electronic Daily) übernommen. Einzelheiten sind TED, dem Amtsblatt oder den anzufordernden Ausschreibungsunterlagen zu entnehmen:

Die Europäische Kommission, GD III, hat, organisiert über das EU-Japan-Zentrum für Industrielle Zusammenarbeit in Tokio, eine offene Ausschreibung für die Anwerbung von Führungskräften aus dem gesamten Raum der Gemeinschaft für vier Schulungsprogramme im Bereich Personalverwaltung (Human Resources Training Programme, HRTP) veröffentlicht. Die Schulungsprogramme werden im Zeitraum von August bis November 1996 und 1997 sowie von Januar bis März 1997 bis 1998 stattfinden. Die Möglichkeit der Erneuerung des Vertrages für die Anwerbung für zwei weitere Programme muß im Angebot enthalten sein.



Das EU-Japan-Zentrum für Industrielle Zusammenarbeit ist eine Gemeinschaftsinitiative der Europäischen Union und Japans. Es wurde 1987 gegründet und durch eine Entscheidung des Rates im Mai 1992 bestätigt. Sein Ziel ist es, die industrielle Zusammenarbeit zwischen der Gemeinschaft und Japan zu fördern, und zwar insbesondere durch die Organisation von Schulungsprogrammen im Bereich der Verwaltung für Führungskräfte auf europäischer Ebene.



Die Auswahlkriterien umfassen u. a.:



- Staatsbürgerschaft eines Mitgliedstaats der EU;

- Mindestalter 35 Jahre;

- mindestens 10 Jahre Berufserfahrung in einer Schlüsselposition im Bereich Verwaltung oder technische Spezialisierung;

- gute Englischkenntnisse;

- Sponsoring des Arbeitgebers mit der Möglichkeit einer finanziellen Unterstützung für die Klein- und Mittelbetriebe.



Es müssen Listen mit 35 Kandidaten, die die Bedingungen erfüllen, und mit 5 zusätzlichen Reservekandidaten bei der Europäischen Kommission bis spätestens vier Monate vor Beginn der Kurse, d. h. 1. April und 1. September 1996 und 1997, eingereicht werden. Es ist erwünscht, daß höchstens ein Drittel der Kandidaten aus Klein- und Mittelbetrieben stammt.



Das Angebot sollte eine Beschreibung des Bieters und seiner Tätigkeiten enthalten, unter Angabe seiner spezifischen Kompetenz und Erfahrungen, die es ihm ermöglichen, die erfolgreiche Anwerbung auf Gemeinschaftsebene zu gewährleisten. Die Kommission verlangt weiterhin Angaben über die dem Bieter zur Verfügung stehenden Mittel sowie über die Tragweite seiner Tätigkeiten in den Mitgliedstaaten, aus denen hervorgeht, daß er in der Lage ist, qualifiziertes Personal einzusetzen und die nötige Infrastruktur für die Anwerbung auf Gemeinschaftsebene zu installieren.
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