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PHARE-Jahresbericht 1994

Die Europäische Kommission hat kürzlich den PHARE-Jahresbericht für 1994 (51 Seiten) veröffentlicht. Er gibt einen allgemeinen Überblick über die Entwicklungen und Aktivitäten im Rahmen des PHARE-Programms während des Jahres 1994.

Das Ziel des PHARE-Programms besteht darin, d...
Die Europäische Kommission hat kürzlich den PHARE-Jahresbericht für 1994 (51 Seiten) veröffentlicht. Er gibt einen allgemeinen Überblick über die Entwicklungen und Aktivitäten im Rahmen des PHARE-Programms während des Jahres 1994.

Das Ziel des PHARE-Programms besteht darin, die ost- und mitteleuropäischen Staaten während des Prozesses der wirtschaftlichen Umgestaltung und der Stärkung der Demokratie mit Blick auf die zukünftige Mitgliedschaft in der Europäischen Union zu unterstützen.

PHARE stellt das Know-how einer großen Zahl von öffentlichen und privaten Organisationen zur Verfügung und wirkt durch die Anregung von Investitionen als Multiplikator. Durch die Erschließung von Finanzmitteln für bedeutende Projekte durch andere Geber wirkt das Programm mit Hilfe von Studien, Kapitalzuschüsse, Bürgschaften und Kreditlinien als mächtiger Katalysator. Außerdem werden Direktinvestitionen in die Infrastruktur vorgenommen.

Während der ersten fünf Jahre der Durchführung des Programms bis 1994 wurde im Rahmen von PHARE den ost- und mitteleuropäischen Ländern eine Summe von insgesamt 4.248,5 Mio ECU zur Verfügung gestellt.

Obwohl sich die einzelnen Länder in unterschiedlichen Stadien der Umgestaltung befinden setzt PHARE allgemeine Prioritäten. Zu den Schlüsselbereichen gehören:

- Umstrukturierung der Staatsunternehmen, einschließlich der Entwicklung des landwirtschaftlichen und privaten Sektors;
- Reform der Institutionen, der Gesetzgebung und der öffentlichen Verwaltung;
- Reformierung von Sozialfürsorge, Beschäftigung, Ausbildung und Gesundheitswesen;
- Entwicklung der Infrastruktur in den Bereichen Energie, Verkehr und Telekommunikation und Verbesserung der Sicherheit in den Bereichen Umwelt und Kernenergie.

Quelle: Europäische Kommission, GD I
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  • Albanien, Bulgarien, Tschechische Republik, Estland, Ungarn, Litauen, Lettland, Polen, Rumänien, Slowenien, Slowakei
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