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Kommissionsmitglied Bangemann unterstreicht die Bedeutung der Task Force "Automobil von morgen" der Europäischen Kommission

Dr. Martin Bangemann, für gewerbliche Wirtschaft, Informationstechnologien und Telekommunikation zuständiges Kommissionsmitglied, unterstrich kürzlich die Bedeutung der Task Force der Kommission "Automobil von morgen". In seinem Vortrag anläßlich des 2. Forums der europäischen...
Dr. Martin Bangemann, für gewerbliche Wirtschaft, Informationstechnologien und Telekommunikation zuständiges Kommissionsmitglied, unterstrich kürzlich die Bedeutung der Task Force der Kommission "Automobil von morgen". In seinem Vortrag anläßlich des 2. Forums der europäischen Kraftfahrzeugindustrie hob Dr. Bangemann am 06. Oktober 1995 in Stuttgart, Deutschland, hervor, daß es für die europäische Kraftfahrzeugindustrie von vitaler Bedeutung ist:



- auf europäischer Ebene zu kooperieren, um vorhandenes Potential bestmöglich zu nutzen;

- marktnäher zu forschen, um die Wettbewerbsfähigkeit der Industrie zu steigern;

- nationale und gemeinschaftliche Forschungsanstrengungen zu bündeln.



Er wies darauf hin, daß das durch die Task Force "Automobil von morgen" geschaffene neue Dialoginstrument Forschern und Industrie die Möglichkeit bietet, Engpässe zu identifizieren, die das "Auto von morgen" bislang mehr als Wunsch denn als Realität erscheinen lassen.



Ebenso wurde festgestellt, daß die Anstrengungen für das "Auto von morgen" nicht auf elektrische und hybride Antriebe beschränkt sind. Alle Fragen sollen gestellt werden dürfen. Den Gegenstand der Task Force bestimmt die Industrie maßgeblich selbst. Natürlich gehören dazu auch:



- ultrasaubere und -effiziente Verbrennungsmotoren;

- Nutzung anderer Energien, z.B. Erdgas, Wasserstoff;

- neue, ultraleichte Materialien;

- Telematiksysteme.

Kommissionsmitglied Bangemann betonte: "Die Task Force ist kein Mittel zur Einführung des Euro-Einheitsautos auf niedrigstem gemeinsamen Niveau. Vielmehr dient sie der Forcierung und Intensivierung des Wettbewerbs. Den teilnehmenden Unternehmen steht es frei, welche der Resultate sie zur Serienreife weiterentwickeln und auf den Markt bringen wollen. Der Autokäufer wird im Endeffekt mehr Auswahl unter besseren Automobilen haben als zuvor".

Quelle: Europäische Kommission, Dienst des Sprechers
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