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Bericht über die COST-Interaktionskonferenz

Die Teilnehmer der COST-Interaktionskonferenz (9.-11. Oktober 1995 in Basel) sprachen sich für die Stärkung von COST und die Erweiterung auf neue Wissenschaftsdisziplinen aus.



Im Anschluß an drei Tage intensiver Diskussion, an der sich 600 Forscher und Vertreter von Forschu...
Die Teilnehmer der COST-Interaktionskonferenz (9.-11. Oktober 1995 in Basel) sprachen sich für die Stärkung von COST und die Erweiterung auf neue Wissenschaftsdisziplinen aus.



Im Anschluß an drei Tage intensiver Diskussion, an der sich 600 Forscher und Vertreter von Forschungseinrichtungen und Verwaltungen beteiligten, wurde eine Reihe hochangesehener Persönlichkeiten aus Wissenschaft und Politik (darunter drei Nobelpreisträger) zur Teilnahme an einem Rundtischgespräch eingeladen, in dessen Mittelpunkt COST stand. Im Verlaufe der Diskussion wurde die Bedeutung, die dem weiteren Ausbau dieser Methode der europäischen Wissenschaftskooperation zukommt, deutlich.



Die Teilnehmer sprachen sich jedoch für eine stärkere Akzentuierung von COST aus, damit eine bessere Komplementarität mit anderen europäischen Forschungsprogrammen (insbesondere EUREKA und dem Vierten Rahmenprogramm der Europäischen Union) gewährleistet wird. Trotzdem sollen die grundlegenden Prinzipien von COST beibehalten werden: Vielfalt der Disziplinen; "Bottom-up"-Ansatz (mit dem gesichert wird, daß die Initiative bei den Wissenschaftspartnern verbleibt); Finanzierung durch die Einzelstaaten und unbürokratische Strukturen.



Die Teilnehmer unterstrichen im weiteren die grundlegende Bedeutung von COST und seiner Vorreiterrolle bei der paneuropäischen Forschung, insbesondere bei der Integration der Forschungsarbeiten, die in den Ländern Mittel- und Osteuropas durchgeführt werden. Sie verwiesen auf die entscheidende Rolle von COST bei der Schaffung einer Partnerschaft zwischen Wissenschaftlern aller 25 COST-Mitgliedstaaten und betonten das niedrige Niveau an erforderlichen Finanzmitteln, um im Rahmen des COST-Systems zu bedeutsamen Ergebnissen zu gelangen.



Die Schlußfolgerungen dieser Konferenz werden auf der nächsten, für 1996 geplanten Ministerkonferenz weiter beraten.

Quelle: Europäischer Rat
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