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Europäische Kommission genehmigt KMU-Förderprogramm für Wales

Auf Vorschlag von Frau Monika Wulf-Mathies, dem für Regionalpolitik und Kohäsion zuständigen Kommissionsmitglied, hat die Europäische Kommission soeben ein Investitionsförderungsprogramm mit einem Finanzvolumen von insgesamt 5,217 Mio. ECU gebilligt, das den kleinen und mittle...
Auf Vorschlag von Frau Monika Wulf-Mathies, dem für Regionalpolitik und Kohäsion zuständigen Kommissionsmitglied, hat die Europäische Kommission soeben ein Investitionsförderungsprogramm mit einem Finanzvolumen von insgesamt 5,217 Mio. ECU gebilligt, das den kleinen und mittleren Unternehmen (KMU) in Wales die Anpassung an den europaweiten Binnenmarkt erleichtern soll.

Unter das Förderprogramm fallen das südwalisische Industrierevier und der ländliche Raum in Wales (Ziel-2- und Ziel-5b-Gebiete). Weitere Gebiete in Wales kommen für eine Einbindung in den geplanten Aufbau von Netzwerkstrukturen in Betracht. Das Programm hat eine Laufzeit bis zum 31. Dezember 1999.

Gesamtziel des Programms für Wales ist es, den KMU bei der Anpassung an den Binnenmarkt zu helfen und ihre Wettbewerbsfähigkeit durch Entwicklung ihres wirtschaftlichen Umfelds zu stärken.

Die Finanzmittel des KMU-Förderprogramms werden gezielt für eine begrenzte Anzahl von Maßnahmen eingesetzt:

- Förderung von produktiven Investitionen: Der Schwerpunkt wird hier in der Unterstützung der KMU bei der Ausarbeitung und Durchführung von Unternehmensplänen hinsichtlich der Markteinführung neuer Produkte liegen.

- Die Förderung von Netzwerken der Zusammenarbeit und Arbeitsgemeinschaften von Unternehmen wird zu einem verstärkten regionalen, interregionalen und transnationalen Zusammenwirken zwischen den KMU beitragen.

- Die Zusammenarbeit bei FTE, Technologietransfer und Innovation zielt auf eine engere FTE-Zusammenarbeit zwischen den KMU selbst wie auch unter Einbeziehung von Forschungsinstituten, Technologietransferzentren sowie Hochschul- und Fortbildungseinrichtungen in Wales ab.

- Zugang zu Finanzierungsmitteln. Hierzu gehört die Unterstützung der KMU bei der Ausarbeitung von Vorschlägen zur Vorlage bei Risikokapitalgesellschaften und anderen Eigenkapitalgebern.

- Ausbildungsmaßnahmen in Verbindung mit den Programmaktionen. In diesem Zusammenhang werden unterstützende Ausbildungsmaßnahmen zu den anderen im Rahmen des Programms durchgeführten Aktionen angeboten.

Das KMU-Förderprogramm ist in Partnerschaft zwischen der Europäischen Kommission, der Regierung des Vereinigten Königreichs und anderen Stellen festgelegt worden. Verwaltet wird das Programm durch die eingesetzten Begleitausschüsse, die die Bewirtschaftung der Strukturfondsförderung im südwalisischen Industrierevier und im ländlichen Raum von Wales zu überwachen haben.

Quelle: Europäische Kommission, Dienst des Sprechers
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